Kontakte und Systemsteuerung

Neu ist die stärkere Integration von Kontakten in das System. Oder besser gesagt, Microsofts Versuch, die Anwender dazu zu bringen. So kann Skype etwa direkt neben der Tray Notification Area eingerichtet werden. Das Symbol dafür ist sehr präsent in der Taskleiste. Wer will, kann darüber auch Kontakte an die Leiste anheften. Ärgerlich ist, dass die Suche nach Kontakten nur vom Beginn einer Zeichenkette funktioniert. Sind etwa Vor- und Nachname durch einen Punkt oder Unterstrich miteinander verbunden, ist das Suchen nach einem Nachnamen zwecklos. Ein unnötiger Usability-Patzer.

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Die Skype-Integration hat ein paar Probleme. Anfangs funktionierte die Kommunikation über die Taskleiste mitunter nicht so recht. Erst nach einem Reboot wurden bei uns Benachrichtigungen in Form einer kleinen 1 in der Taskleiste, aber auch im Benachrichtigungszentrum sichtbar. In seltenen Fällen verschwand die kleine 1 aber nicht, wenn wir die Nachricht gelesen hatten.

  • Kontakte können einfach über die Taskleiste aufgerufen werden.  (Screenshot: Golem.de)
  • Auch bei den Benachrichtungen sind die Nachrichten zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Handy-Benachrichtigungen in Windows 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Anheften von Kontakten (Screenshot: Golem.de)
  • Unterstützte Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Jede einzelne Skype-Ansicht taucht im Task-Wechsel auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Der neue GPU-Teil des Task Managers (Screenshot: Golem.de)
  • Bei 3D-Spielen ist die Last hoch. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Systemeinstellungen haben neue Symbole. (Screenshot: Golem.de)
  • Kleine Änderungen bei den Umrechnungen im Taschenrechner (Screenshot: Golem.de)
  • Handy-Integration: Mehr gibt's hier nicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Cortana musste umziehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Build-Nummer und Versionsnummer von Windows 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Kontakteinstellung (Screenshot: Golem.de)
  • HDR-Optionen (Screenshot: Golem.de)
Anheften von Kontakten (Screenshot: Golem.de)

Nervig ist zudem, dass ein Klick auf das Gesicht in der Taskleiste zwar das Skype-Pop-up öffnet, aber leider nicht wieder schließt. Dazu muss das Kreuz oben in der Ecke angeklickt werden. Wer viele Kontakte hat, verliert da schnell den Überblick. Jedes Skype-Fenster ist zudem Teil von Windows-Tab und Alt-Tab, was der Übersicht nicht gerade hilft. Wer viele Kontakte und viele Anwendungen offen hat, wird sehr stark mit Fenstern in der Tab-Ansicht belastet. Insgesamt ist die Integration aber sehr hübsch gelungen.

Systemsteuerung mit neuen Kacheln

Änderungen gibt es ferner in den Einstellungen, die aber weiterhin nicht komplett die Systemsteuerung ablösen. Neu hinzugekommen sind etwa die Cortana-Einstellungen, die zuvor im Startmenü untergebracht waren und erweitert worden sind. Das ist deutlich besser als die etwas seltsam anmutende Unterbringung im Startmenü. Zu Cortana lässt sich leider weiterhin nicht viel Gutes sagen. Im Deutschen funktioniert der Sprachassistent schlechter als das Pendant von Apple und frustriert Nutzer deutlich häufiger. Der Follow-Me-Guide funktionierte auf unserem System zudem nicht. Vermutlich ist er noch nicht fertig.

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Während der Sprachassistent Cortana jetzt aus dem Startmenü herausgenommen wurde, hat sich im Startmenü sonst leider nicht viel getan. Dabei würden wir uns eine intuitivere Tastaturbedienung des zweiteiligen Menüs wünschen. Mit den Pfeiltasten lässt sich zwischen der Kachel-Sektion und dem klassischen Startmenü nämlich weiter nicht wechseln. Das muss mit Tab und Shift-Tab geschehen, obwohl die Pfeiltasten dafür durchaus zur Verfügung stehen würden. Rechts und links werden nämlich nicht interpretiert. Zudem zeigt die Xbox One S, dass es auch anders geht. Dort ist die Navigation vereinheitlicht.

In den Einstellungen findet sich außerdem noch das Hinzufügen eines Handys. Damit wird vor allem der geräteübergreifende Weg etwas vereinfacht. Vermutlich ist die Option aber nur deswegen so präsent, um auf die Möglichkeit stärker aufmerksam zu machen. Beim Hinzufügen eines Smartphones wird im Prinzip nur eine Kurznachricht mit dem App-Store-Link weitergegeben. Auf einem iPhone wird anschließend eine App angeboten, die die Aktivität des Teilens in iOS integriert. Webseiten lassen sich so zum PC schicken. Leider klappt das nicht mit Bildern. Zudem hat die App bei der Installation unser iPhone SE erheblich belastet, es wurde spürbar warm. Dabei zeigt sie nur ein Tutorial, wie die Funktion der App in das System integriert wird. Das Ganze wirkt ziemlich halbgar. Interessanterweise wird die Funktion ausschließlich für Windows Insider im App Store angeboten. Es funktionierte bei uns aber auch mit der normalen Windows-Release-Version, ist also allen zugänglich. Vermutlich wurde die App noch nicht aktualisiert.

Die Einstellungen zu der Funktion sind aber sehr eingeschränkt.

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moisl 03. Dez 2017

Seit dieses Update den Versuch gemacht hat, sich auf meinem PC einzunisten, funktioniert...

noyoulikeme 09. Nov 2017

Netzwerk nicht in Ordnung? Ha lächerlich ... wir sind hier in der Firma mit 10Gig am Netz...

Lemo 02. Nov 2017

So sehe ich das auch. Einfach ein Experten-Tab - wie SLES - , die Casual User werden den...

a user 02. Nov 2017

Dafür bekommst du von mir ein fetters Like :D

generalsolo 01. Nov 2017

Nein, kann man nicht legal als Privat-Anwender nutzen, da es nur für Firmen mit Volume...



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