Windows 10 v1809: Intel unterstützt Universal Modern Drivers
Intel hat den Grafiktreiber v25.20.100.6444(öffnet im neuen Fenster) für seine iGPUs in Prozessoren veröffentlicht. Erstmals handelt es sich dabei um Universal Windows Drivers, auch Windows Modern Drivers genannt, die Microsoft seit dem Oktober-Update von Windows 10 fordert. Die neuen Grafiktreiber unterstützen ältere iGPUs nicht mehr, sondern nur noch Chips ab Skylake wie einem Core i5-6200U oder Apollo Lake wie dem Pentium J4205 oder neuere.
Durch den Wechsel auf die Windows Modern Drivers ist der Treiber laut Intel nur noch per Ausführungsdatei installierbar, der Umweg über den Geräte-Manager und das dortige Auswählen einer Inf-Datei könnte zu einem massiv instabilen System führen. Bisher wurde zudem das Graphics Control Panel (Steuerung für Intel HD-Grafik) mit installiert, für die Universal Windows Drivers hingegen muss es nachträglich über den Microsoft Store bezogen werden. Der Grafiktreiber funktioniert neben der v1809 von Windows 10 auch mit der älteren v1803 und v1709, aber nur mit einem 64-Bit-Betriebssystem.
Laut Intel enthält der v25.20.100.6444 erstmals Optimierungen für Artifact (Test) und den Landwirtschaftssimulator 2019, außerdem unterstützt der Grafiktreiber weitere Spiele um deren Einstellungen mit einem Klick auf die jeweilige Intel-iGPU anzupassen, darunter Borderlands 2, Fallout 4, PUBG und Rocket League. Überdies soll die Akkulaufzeit durch verbessertes Panel-Self-Refresh steigen, Anwendungen mit Vulkan-API stabiler laufen und in OpenGL weniger RAM notwendig sein.
Weil der Treiber ab der 6th Gen funktioniert, eignet er sich für alle Atom, Celeron, Pentium, Core iX und Xeon folgender Chip-Reihen: Skylake, Kaby Lake (Refresh), Coffee Lake (Refresh), Amber Lake, Whiskey Lake, Apollo Lake sowie Gemini Lake.
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