Windows 10: Update-Fehler erzeugt Rebootschleife

Microsoft hat im September offenbar erneut einen fehlerhaften Patch freigegeben, der bei Nutzern zu Problemen führt. Wie das Magazin Thurrot(öffnet im neuen Fenster) berichtet, führt das Update mit der Bezeichnung KB3194496 dazu, dass bei einigen Nutzern eine Rebootschleife erzeugt wird.
Das Update wird zunächst wie gewohnt installiert, bricht aber an einem Punkt ab und führt zu einem Neustart. Windows 10 versucht dann, das fehlerhafte Update zu entfernen, nach einem Neustart soll der Updateprozess automatisch erneut angestoßen werden. Bei einigen Nutzern soll das fehlerhafte Update aber beim zweiten oder dritten Mal korrekt installiert werden.
Patch bereits über Insider-Programm fehlerhaft verteilt
Offenbar wurde der Patch zuvor bereits über das Windows-Insider-Programm verteilt, dort sollen sich einige Nutzer in Microsofts eigenen Supportforen über das Problem beschwert haben. Unklar ist, wieso Microsoft nicht auf das Problem reagiert hat und das Update in diesem Zustand verteilt.
Unklar ist, wie viele Nutzer wirklich von dem Problem betroffen sind - auf Twitter und in anderen Plattformen häufen sich aber entsprechende Berichte. Auch auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) gibt es entsprechende Berichte.
Das Update soll Lücken im in Windows integrierten VPN-Dienst, beim Clustering, im Internet Explorer 11 und in der Hyper-V-Plattform schließen. Auch der neue Standardbrowser Edge und die Medienplayer werden mit Updates versorgt.

Für Windows 10 werden die Updates von Microsoft als kumulative Updates verteilt, was den Patchprozess bei einem neu aufgesetzten Rechner verbessern soll. Allerdings gab es mit dem Anniversary-Update bereits mehrere Probleme, zum Beispiel mit Webcams und E-Book-Readern.



