Windows 10 und Windows 11: Microsoft behebt Bug mit VPNs unter Windows

Microsoft veröffentlicht ein Out-of-Brand-Update für Windows-Betriebssysteme. Dieses soll nicht mehr funktionierende VPNs wieder reaktivieren. Den entsprechenden Bug führte Microsoft mit den Updates KB5009566(öffnet im neuen Fenster) und KB5009543(öffnet im neuen Fenster) ein, die für Windows 11 und Windows 10 vor einigen Tagen veröffentlicht wurden. Aber auch ältere Betriebssysteme wie Windows 8.1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 scheinen davon betroffen zu sein.
Der offizielle Hotfix mit der Paketnummer KB5010795(öffnet im neuen Fenster) wird seitens Microsoft als optionales Update mittels Windows Update verteilt. Betroffene können es sich von dort aus herunterladen. Das gilt allerdings nur für Windows 10 und 11. User, die noch auf Windows 8.1 oder Windows Server 2012 und 2012 R2 setzen, sollten die Patches KB5010794 (Windows 8.1 und Server 2012 R2) und KB5010797 (Windows Server 2012) im Windows Update Catalog(öffnet im neuen Fenster) finden.
VPN-Verbindung fehlgeschlagen
Kunden konnten nach dem Patch nicht mehr mit dem Windows-VPN-Client arbeiten. Stattdessen gab das OS nur eine Fehlermeldung zurück. "Die L2TP-Verbindung ist fehlgeschlagen, weil die Sicherheitsebene einen Verarbeitungsfehler während der anfänglichen Verbindungsaushandlungen mit dem Remote-System festgestellt hat" , heißt es in einer Infobox. Der Fehler scheint sich allerdings nur auf den Windows-VPN-Client auszuwirken und nicht auf allen Geräten zu erscheinen.
Das Magazin Bleeping Computer(öffnet im neuen Fenster) hat nach der Entdeckung des VPN-Fehlers die Deinstallation der beiden Updates KB5009566 und KB5009543 vorgeschlagen. Allerdings werden damit auch Sicherheitspatches und andere Änderungen rückgängig gemacht, die sich möglicherweise auch positiv auf die Systemstabilität auswirken. Der neue Hotfix umgeht dieses Problem und macht eine Deinstallation der genannten Pakete überflüssig.