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Windows 10 und MacOS: Microsoft will ein Outlook für alle Betriebssysteme

Das Projekt Monarch hat auch zum Ziel, die älteren Mail- und Kalenderapps in Windows 10 zu ersetzen. Das Vorbild: Outlook Web.
/ Oliver Nickel
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Outlook erfährt ein Redesign. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Outlook erfährt ein Redesign. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Es scheint, als möchte Microsoft die eigene Outlook-App in einer neuen Version komplett erneuern. Unter dem Projektnamen Monarch wird ein Programm entwickelt, welches sowohl die vorinstallierte Mail- als auch die Kalenderapp in Windows 10 mit einer einheitlichen GUI zusammenführen soll. Auch sollen die Clients für andere Betriebssysteme wie MacOS und die Webversion durch eine einzelne App repräsentiert werden. Das ist zumindest die Vision von Microsoft laut dem Magazin Windows Central(öffnet im neuen Fenster) .

Einige rudimentäre Features werden von Insider-Quellen der Publikation genannt. So wird das Teilen und das Speichern von Dateien offline möglich sein. Benachrichtigungen sollen Anwender über Kalendertermine und eingehende E-Mails informieren. Das Programm soll insgesamt kompakter und performanter als bisherige Versionen des Mail-Clients sein. Dabei will sich Microsoft an der bereits nutzbaren Outlook-Web-App orientieren, die komplett online gehostet wird. Rein optisch sei diese bereits ein Vorgeschmack auf das, was kommt.

Mehrere Designanpassungen bei Outlook

Bis zum Release eines vollständigen Produktes wird es aber anscheinend noch eine Weile dauern. So will Microsoft die Software zunächst Ende 2021 testen, bis sie dann im Jahr 2022 final für alle Plattformen zur Verfügung gestellt wird. Voraussetzung für die App wird ein Microsoft-Konto sein, welches auch als E-Mail-Adresse dient. Das ist bereits jetzt der Fall.

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Outlook for Web wurde bereits im Mai 2020 mit einem aktualisierten Design überarbeitet. Außerdem hat Microsoft die Sprachassistentin Cortana für den E-Mail-Client verbessert. Derweil erhielt die Outlook-App für MacOS ein Design-Update . All dies scheinen schließlich auch Schritte zum kommenden One-Outlook-Ziel zu sein - also ein Outlook für alle Plattformen anzubieten.


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