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Die Ring Theory für Insider-Builds
Die Ring Theory für Insider-Builds (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Windows-10-Test-Ringe: Insider-Builds sind frisch und deshalb riskant

Die Ring Theory für Insider-Builds
Die Ring Theory für Insider-Builds (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der Insider von Windows 10 ist wirklich mittendrin. In der Entwicklung sieht der Fast-Ring-Nutzer neue Builds früher als ein Großteil der Microsoft-Mitarbeiter. Deswegen sind in diesen Beta-Builds einige Fehler, denn die Fast-Ring-Builds sind nur wenige Tage alt. Das hilft der Entwicklung.
Von Andreas Sebayang

Sieben Millionen Mitglieder gibt es mittlerweile im Windows-Insider-Programm, das sowohl für Microsoft als auch für die späteren Anwender Testaufgaben in großem Stil übernimmt. Das ist für Microsoft ein großer Vorteil, denn Windows 10 muss mit rund 8,5 Millionen unterschiedlichen Geräten funktionieren, die mit 21,5 Millionen unterschiedlichen Apps bespielt werden. Laut Microsoft lassen sich diese zwar in Cluster ähnlicher Geräte fassen, trotzdem ist die Zahl hoch und Inkompatibilitäten sind logischerweise nicht auszuschließen. Die beiden für das Programm hauptverantwortlichen Manager Gabe Aul und Bill Karagounis haben auf der Microsoft-Entwicklerkonferenz Build 2016 einen Einblick in die Interna des Programms gegeben.

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  • Unterschiedliche Entwicklungstaktiken. Der blaue Balken zeigt, dass hier nur Microsoft selbst auf die Entwicklungen schaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Microsofts Ring-Theorie (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Bill Karagounis erklärt auf der Entwicklerkonferenz Build, was es mit den Ringen auf sich hat. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Unterschiedliche Entwicklungstaktiken. Der blaue Balken zeigt, dass hier nur Microsoft selbst auf die Entwicklungen schaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)


Das Insider-Programm ist in verschiedene Testphasen für Vorschauversionen gegliedert, die Microsoft als Ringtheorie bezeichnet. Dabei gibt es interne und externe Ringe. Die externen Ringe sind die bereits bekannten: Fast-Ring und Slow-Ring. Der Slow-Ring ist der von Microsoft standardmäßig eingestellte Update-Weg. Nutzer, die den Fast-Ring gewählt haben, bekommen die Vorschauversionen schneller, nämlich schon, nachdem sie nur zwei Microsoft-interne Ringe durchlaufen haben. Diese sind der Canary- und der Selfhost-Ring. Die Mitarbeiter im Canary-Ring sind Entwickler. Sie bekommen jeden Tag ein neues Build, das von rund 75.000 Maschinen erzeugt wird. Dahinter steht die Windows & Devices Group von Microsoft. Der Selfhost-Ring bekommt etwa drei dieser Builds pro Woche ab. Es gibt also dann schon einen Ausschuss. Fehler führen dazu, dass es ein Build nicht in den nächsten Ring schafft.

Fast-Ring-Builds sind nur wenige Tage alt

Der Windows Insider, der sich für den Fast-Ring entscheidet, ist der Empfänger für eines dieser Builds pro Woche. Interessanterweise dauert der Vorgang von der Ersterzeugung über den Selfhost-Ring bis zum Fast-Ring nur eine Woche. Die Builds sind also äußerst neu und wurden Microsoft-intern maximal eine Woche getestet. Dazu kommen stark automatisierte Tests, die Grundfunktionen immer und immer wieder überprüfen.

Das erklärt auch, warum die Nutzung des Fast-Rings, der noch nicht sehr lange an der dritten Stelle der Testphase steht, vergleichsweise riskant ist. Ende Februar gab es beispielsweise ein Build, das Systeme lahmlegen konnte. Wer mit Testsoftware arbeitet, muss aber mit derartigen Fehlern rechnen. Microsoft weist darauf explizit hin.

Nach dem Windows-10-Fast-Ring sind die Microsoft-Mitarbeiter an der Reihe 

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ibecf 02. Apr 2016

Doch die haben jede Menge Testrechner, nicht umsonst steht ja im Artikel das ein neuer...

baldur 02. Apr 2016

Ich weiß gar nicht ob man durch Beta-Tester wirklich so viel Einsparpotential hat. Die...

itchow.pulse 02. Apr 2016

Mann mann mann, dass zieht hier aber wieder Kreise... Und die Landkreise sind ja auch...

budwyzer 01. Apr 2016

Microsoft weiß eben, was besser für den Anwender ist. Bald lassen sich einige...



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