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Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü

Die erste Vorschauversion von Windows 10 ist klar auf Unternehmen ausgerichtet. Wow-Effekte gibt es für Endkunden nicht. Doch für berufliche Anwender hat sich viel verbessert. Wir haben uns das Startmenü, die virtuellen Desktops und das komfortable Einfügen in die Kommandozeile genauer angesehen.

Artikel von veröffentlicht am
Das Startmenü wird in Windows 10 mit Modern UI vereint.
Das Startmenü wird in Windows 10 mit Modern UI vereint. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Mit der Technical Preview ermöglicht Microsoft erstmals eine Vorschau auf das kommende Windows 10. Wir haben die Vorschauversion auf einem klassischen Convertible-Tablet-PC installiert. Sie meldet sich intern als Windows 6.4 mit der Build-Nummer 9841.

Wir konzentrieren uns in unserem Test vor allem auf das umgebaute neue Startmenü, bei dem Microsoft selbst in Details Änderungen vorgenommen hat, die es besser machen als das Startmenü von Windows 7. Sichtbar sind zudem Änderungen, die vor allem Maus- und Tastaturbenutzer betreffen. Für Tablet-Nutzer soll es erst 2015 richtige Neuerungen geben, so dass wir den Anwendungsbereich Tablets nur am Rande betrachten.

Windows 10 statt Windows 9

Der Name Windows 10 hat für einige Verwunderung gesorgt. In der Logik vieler Anwender müsste auf die 8 eigentlich eine 9 folgen. Doch die Versionierung für die Öffentlichkeit folgt schon lange keiner Logik mehr. Schon Windows 7 hatte nichts mit der internen Versionsnummer zu tun; die mit Windows Vista eingeführte interne Version 6 wurde mit Windows 7 beibehalten.

  • Das neue Startmenü in Windows 10 hat Live-Kacheln. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer genau hinschaut... (Screenshot: Golem.de)
  • ...findet kleine Veränderungen in den Eigenschaften der Taskleiste. (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue Startmenü haben wir hier schon ein wenig vergrößert. (Screenshot: Golem.de)
  • Wem das zu hoch ist, der drückt es mit der Maus zusammen. (Screenshot: Golem.de)
  • Lizenzierte Apps werden mit einer Installationsaufforderung hervorgehoben... (Screenshot: Golem.de)
  • ...und können nach der Installation bequem ans Startmenü geheftet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Apps lassen sich in verschiedenen Größen anzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche im Startmenü...(Screenshot: Golem.de)
  • ...verglichen mit der dedizierten Suche und Trendvorschlägen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche durchsucht auch das Onedrive. Das zweite Dokument auf der Liste befindet sich nicht auf dem Computer. (Screenshot: Golem.de)
  • Task View gibt es mit der Windows- und der Tab-Taste. Die Tastenkombination muss nicht gedrückt gehalten werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wechsel zu einem anderen Desktop zeigt andere Programmfenster an. (Screenshot: Golem.de)
  • Drag-and-Drop wird für den Wechsel von Programmen und Apps zwischen virtuellen Desktops nicht unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Windows Snap für die Side-by-Side-Ansicht. Der Rahmen ist verglichen mit Windows 8 deutlicher zu erkennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Snap wird Task View automatisch angezeigt. So sieht der Anwender sofort versteckte Fenster. (Screenshot: Golem.de)
  • Man beachte die Taskleiste. Die kleinen Balken deuten auf aktive Programme auf einem anderen virtuellen Desktop hin. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Jumplist zeigt neue Designansätze. Windows 10 wird etwas flacher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche in Windows 10 ist ein Internet Explorer im App-Modus.(Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu erkennen ist die neue Position einiger sonst in der  Charms-Leiste befindlichen Kommandos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kommandozeile lässt sich transparent schalten, so dass wir alternative Bedeutungen von CMD durch das Fenster hindurch lesen können. (Screenshot: Golem.de)
  • Eingestellt wird das über die Eigenschaften. Diese Funktion gilt als experimentell. (Screenshot: Golem.de)
  • Der neue Home-Bereich im Explorer (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Icons wurden überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Bereich finden wir in Windows 8.1 nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch bei langen SSIDs: Hier werden noch einmal die WLAN-SSIDs in ihrer vollen Länge angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charms-Leiste ist noch da. Sollte eine App im Fenstermodus aktiv sein, ist die Charms-Leiste weiterhin kontextabhängig zu einer Modern-UI-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Testversion lief mit wenigen Problemen auf einem Convertible-Tablet-PC. Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Alt-Tab-Ansicht wurde überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
Das neue Startmenü in Windows 10 hat Live-Kacheln. (Screenshot: Golem.de)

Intern meldet sich Windows 10 weiterhin als eine Version 6. Das ist auf das alte Windows NT zurückzuführen, das lange Zeit parallel zu den DOS-basierten Windows-Versionen gepflegt wurde und auch die Basis von Windows 10 ist. Die Versionszahl hinter dem Windows hat also keine praktische Bedeutung: Windows 10 ist einfach ein neues Windows, und die Neuerungen, die wir im Folgenden betrachten, rechtfertigen den Sprung auf einen neuen Namen.

Windows 7 plus 3 Updates = 10 
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ED_Melog 09. Mai 2015

Absolut korrekt! MS hat Windows kontinuierlich verschlechtert und verschlechtert und...

wasdeeh 27. Okt 2014

Schneller und Direkter? Klar. Weniger Fehleranfällig? *schenkelklopf*

derats 26. Okt 2014

Die Client-OS-Sparte hat bei Microsoft seit ca. nem Vierteljahrhundert keine schwarzen...

derats 26. Okt 2014

Demnächst gibt es noch Tabs im Explorer! Undenkbar!

ploedman 20. Okt 2014

Also, hat diesmal MS vorrausgesehen, das Win10 genau so, schön/scheisse wird, wie Win8...


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