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Das Startmenü wird in Windows 10 mit Modern UI vereint.
Das Startmenü wird in Windows 10 mit Modern UI vereint. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Windows 7 plus 3 Updates = 10

Die größte Nutzergruppe, nämlich diejenigen, die im Büro oder Zuhause mit Maus und Tastatur vor dem Bildschirm sitzen, fühlten sich mit Windows 8 grob vernachlässigt. Es war das erste große Update seit Windows 7, doch in unserem Windows-8-Test waren wir nicht glücklich über die Entwicklungen. Und im nächsten Update, Windows 8.1, verbesserte Microsoft zwar die Bedienung für Maus- und Tastaturbenutzer, doch perfekt war auch diese Version nicht.

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Immer noch zeigte sich, dass Microsoft versuchte, auf mobilen Plattformen mehr Bedeutung zu erreichen, was Desktop- und Notebook-Nutzer zu Kompromissen zwang. Das lohnenswerte Miniupdate, das darauf folgte, zählen wir nicht als große Version. Es brachte Windows 8.1 aber wieder etwas näher an Windows 7 heran.

  • Das neue Startmenü in Windows 10 hat Live-Kacheln. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer genau hinschaut... (Screenshot: Golem.de)
  • ...findet kleine Veränderungen in den Eigenschaften der Taskleiste. (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue Startmenü haben wir hier schon ein wenig vergrößert. (Screenshot: Golem.de)
  • Wem das zu hoch ist, der drückt es mit der Maus zusammen. (Screenshot: Golem.de)
  • Lizenzierte Apps werden mit einer Installationsaufforderung hervorgehoben... (Screenshot: Golem.de)
  • ...und können nach der Installation bequem ans Startmenü geheftet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Apps lassen sich in verschiedenen Größen anzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche im Startmenü...(Screenshot: Golem.de)
  • ...verglichen mit der dedizierten Suche und Trendvorschlägen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche durchsucht auch das Onedrive. Das zweite Dokument auf der Liste befindet sich nicht auf dem Computer. (Screenshot: Golem.de)
  • Task View gibt es mit der Windows- und der Tab-Taste. Die Tastenkombination muss nicht gedrückt gehalten werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wechsel zu einem anderen Desktop zeigt andere Programmfenster an. (Screenshot: Golem.de)
  • Drag-and-Drop wird für den Wechsel von Programmen und Apps zwischen virtuellen Desktops nicht unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Windows Snap für die Side-by-Side-Ansicht. Der Rahmen ist verglichen mit Windows 8 deutlicher zu erkennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Snap wird Task View automatisch angezeigt. So sieht der Anwender sofort versteckte Fenster. (Screenshot: Golem.de)
  • Man beachte die Taskleiste. Die kleinen Balken deuten auf aktive Programme auf einem anderen virtuellen Desktop hin. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Jumplist zeigt neue Designansätze. Windows 10 wird etwas flacher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suche in Windows 10 ist ein Internet Explorer im App-Modus.(Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu erkennen ist die neue Position einiger sonst in der  Charms-Leiste befindlichen Kommandos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kommandozeile lässt sich transparent schalten, so dass wir alternative Bedeutungen von CMD durch das Fenster hindurch lesen können. (Screenshot: Golem.de)
  • Eingestellt wird das über die Eigenschaften. Diese Funktion gilt als experimentell. (Screenshot: Golem.de)
  • Der neue Home-Bereich im Explorer (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Icons wurden überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Bereich finden wir in Windows 8.1 nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch bei langen SSIDs: Hier werden noch einmal die WLAN-SSIDs in ihrer vollen Länge angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charms-Leiste ist noch da. Sollte eine App im Fenstermodus aktiv sein, ist die Charms-Leiste weiterhin kontextabhängig zu einer Modern-UI-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Testversion lief mit wenigen Problemen auf einem Convertible-Tablet-PC. Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Alt-Tab-Ansicht wurde überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
Unsere Testversion lief mit wenigen Problemen auf einem Convertible-Tablet-PC. Screenshot: Golem.de)

Insgesamt galt aber: Was Microsoft mit Windows 8 den Nutzern anbot, war ein krasser Paradigmenwechsel, der vielen übel aufstieß. Nutzer ohne Touchscreen erhielten mit Windows 8 vor allem anfangs wenig Vorteile. Mit dem dritten großen Update seit Windows 7 soll nun alles besser werden: Windows 10.

Vorabtest auf einem klassischen Convertible

Für unseren Vorabtest mit der Technical Preview nutzen wir ein Gerät, das beides ist: Tablet und Notebook. Das Elitebook Revolve 810 der ersten Generation gehört einer aussterbenden Gattung an: Es ist ein klassisches Convertible mit schwerem Drehgelenk. Das hat den Vorteil, dass sich das Gerät nicht unbedingt als Tablet zu erkennen gibt, hat es doch eine integrierte Tastatur. Bei der - überraschend problemfreien - Installation stellen wir aber fest, dass es doch als Tablet erkannt wird. Ein Startmenü gibt es dann nicht. Und auch der neue Modus mit dem Namen Continuum zum schnellen Wechseln zwischen Touchscreen-Bedienung (mit Startbildschirm) und Tastaturbedienung (mit Startmenü) zeigt sich noch nicht.

Der Startbildschirm gibt sich zudem wie unter Windows 8.1 zu erkennen - ohne die geplanten Neuerungen. Das wundert insofern nicht, als Microsoft von Anfang an klarmachte, dass die Technical Preview nur eine Vorschauversion ist, mit dem Fokus auf Notebooks und Desktops. Trotz dieser Vorgabe lässt sich Windows 10 Technical Preview auch auf Tablets einsetzen. Die Bedienung ist dann weitgehend vergleichbar mit der von Windows 8.1. Ausnahmen sind einige Gesten: So ist das Hineinschieben des Fingers von der linken Seite nun mit Task View belegt. Eine Funktion, die mehrere Desktops und eine Übersicht über offene Fenster und Apps anzeigt. Viele Anwender von Linux- und Apple-Systemen kennen diese Art der Handhabung von Programmen bereits. Sie ist eine willkommene Neuerung unter Windows 10.

 Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs StartmenüMaus- und Tastaturnutzer freuen sich auf Windows 10 

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