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Microsoft 365: Support für Office-Apps unter Windows 10 plötzlich erweitert

Entgegen früheren Angaben will Microsoft Windows-10 -Nutzer nun doch noch weiter mit Sicherheitsupdates für Office -Anwendungen versorgen.
/ Marc Stöckel
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Eine dunkle Tastatur (Symbolbild) (Bild: pixabay.com / HOerwin56)
Eine dunkle Tastatur (Symbolbild) Bild: pixabay.com / HOerwin56

Eigentlich sollte zum Ende des Windows-10-Supports am 14. Oktober 2025 auch die Unterstützung der Microsoft-365-Apps für dieses Betriebssystem entfallen . Nun hat Microsoft auf seiner Webseite(öffnet im neuen Fenster) allerdings angekündigt, Windows-10-Nutzer weitere drei Jahre mit Sicherheitsupdates für Office-Anwendungen wie Word, Excel und Outlook versorgen zu wollen. Zieltermin ist der 10. Oktober 2028.

Windows-10-Nutzer mit Microsoft-365-Abonnement können nach dem Supportende des Betriebssystems zudem weiterhin Supportanfragen für Office-Apps stellen. Jedoch geht dies nach Angaben des Konzerns ab dem kommenden Oktober mit Einschränkungen einher.

Microsoft betont, dass es bei der Ausführung von Microsoft-365-Apps unter Windows 10 ab Oktober 2025 trotz der weiterhin bereitgestellten Updates zu Leistungs- und Stabilitätsproblemen kommen könne. In solchen Fällen empfiehlt das Unternehmen nach wie vor, auf das neuere Windows 11 umzusteigen.

Support wird eingeschränkt

Aufforderungen zum Upgrade auf Windows 11 sollen künftig auch von Supportmitarbeitern erteilt werden. Wird etwa ein Problem in Verbindung mit Microsoft 365 gemeldet, das ausschließlich unter Windows 10 auftritt, nicht aber unter Windows 11, so werde der Support die "Kunden auffordern, auf Windows 11 zu wechseln" , erklärt Microsoft.

Sofern ein Umstieg auf Windows 11 nicht möglich sei, könne der Support beispielsweise durch technische Workarounds bei der Fehlerbehebung unterstützen. Die Möglichkeiten diesbezüglich seien jedoch begrenzt oder je nach Fehler gar nicht verfügbar. Supportanfragen zur Protokollierung von Bugs oder zur Bereitstellung von Produktupdates für Microsoft-365-Apps würden für Windows-10-Systeme künftig nicht mehr bearbeitet.

Die genannten Einschränkungen gelten unabhängig davon, ob das jeweilige Windows-10-System am ESU-Programm (Extended Security Updates) teilnimmt oder nicht. Gerade dieses Programm dürfte Microsoft aber dazu veranlasst haben, weiterhin Sicherheitsupdates für Office-Apps zu liefern, denn Anwender erhalten damit gegen Bezahlung ebenfalls bis zu drei weitere Jahre Updates für das Betriebssystem.


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