Abo
  • IT-Karriere:

Windows 10: Startmenü macht nach 512 Einträgen schlapp

Mit der Auslieferung von Windows 10 macht sich ein unangenehmer Fehler bemerkbar: Das neue Startmenü in Windows 10 spielt bei mehr als 512 Einträgen verrückt und zeigt dann unter Umständen gar nichts mehr an.

Artikel veröffentlicht am ,
Fehler in Startmenü von Windows 10
Fehler in Startmenü von Windows 10 (Bild: Screenshot Golem.de)

Bisher warten Windows-10-Kunden noch auf eine Fehlerkorrektur. Das neue Startmenü in Windows 10 macht Probleme, sobald auf dem betreffenden Computer mehr als 512 Einträge vorhanden sind. Anwender beklagen sich darüber in einem Microsoft-Forum. Dabei spielt es keine Rolle, ob das herkömmliche Windows-Applikationen oder ModernUI-Apps sind, es betrifft einfach die Menge der Einträge.

Liste aller Apps kann unvollständig sein

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Hamburg
  2. Computacenter AG & Co. oHG, Stuttgart, Berlin, Ratingen

Sobald die Grenze von 512 Einträgen überschritten wurde, können einzelne Einträge im Startmenü fehlen. Das betrifft auch die Liste aller Applikationen, so dass der Anwender nur schwer an den betreffenden Eintrag gelangt. Ihm bleibt als Zwischenlösung nur der Weg, den fehlenden Eintrag über den Datei-Explorer aufzustöbern und darüber aufzurufen.

Mit einem Kommandozeilenbefehl können Anwender zählen lassen, ob sie von dem Problem betroffen sind. Dazu muss die Windows-Powershell aufgerufen und darin der Befehl Get-StartApps | measure eingegeben werden. Als Ergebnis erscheint die Menge der Einträge im Startmenü. Wenn dabei 512 oder mehr herauskommen, wissen die Betroffenen wenigstens die Ursache für die Probleme.

Fehler kann das komplette Startmenü leerfegen

Einige Betroffene haben versucht, den Fehler mit einem sicheren Neustart zu beheben. Das Gegenteil war aber der Fall, danach waren alle Einträge in der Liste aller Programme verschwunden. Auch der Kachelbereich war danach leer. Diese Anwender haben dann versucht, Windows 10 dazu zu bewegen, die Einträge wiederzuerkennen, sind damit aber nach eigener Aussage gescheitert.

Auch das Deinstallieren einiger Programme half nicht, um so auf unter 500 Einträge zu kommen, wie Nutzer beklagen. Die Einträge blieben verschwunden. Im Zuge dessen findet auch die interne Suche die betreffenden Programme nicht mehr. Es ist dann äußerst mühselig, die Applikationen zu starten.

Nutzung von Start10 als provisorische Lösung

Einige Betroffene sind auf das alternative Startmenü Start10 von Stardock ausgewichen, das es als 30-Tage-Testversion gibt. Falls Microsoft den Fehler im Startmenü auch in den nächsten 30 Tagen nicht korrigiert hat, müssten Nutzer dafür 4,99 US-Dollar zahlen, das ist der Preis für die Vollversion des Programms. Start10 hat eine eigene Suche, so dass sich darüber Programme auch finden lassen, obwohl die Windows-Suche nicht mehr weiterhilft.

Microsoft will den Fehler mit einem Update korrigieren. Wann dieses erscheinen wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Der Fehler fiel bereits knapp eine Woche vor dem Erscheinen von Windows 10 auf, wurde aber bislang nicht behoben.

Nachtrag vom 31. Juli 2015

Damit das Startmenü verrückt spielt, müssen nicht unbedingt 512 Programme installiert sein, es genügen bereits 512 Einträge. Das bedeutet, die Menge der Programme kann deutlich geringer sein, weil klassische Windows-Programme oftmals weitere Verknüpfungen im Start-Menü ablegen. Der Artikeltext wurde entsprechend überarbeitet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...
  2. 116,09€ (10% Rabatt mit dem Code PREISOPT10)
  3. 33,95€

SeveQ 29. Sep 2015

Wie es scheint, hat Microsoft den Fehler immer noch nicht behoben. Das ist doch nun ein...

pseudo 14. Sep 2015

Es scheint, dieser Fehler ist auch zur Zeit, in einem voll aktualisierten Windows 10...

gadthrawn 02. Aug 2015

Doch <Oh Der erste Beitrag ist schon vom Missverständnis geprägt, es wären 512 Programme...

janoP 01. Aug 2015

Dir fehlt wohl der Vergleich. Verglichen mit früheren Windowsversionen (vor allem Win8...

gadthrawn 31. Jul 2015

Classic hat bei manchen Probleme, bei mir dauert es auf einem von 2 Rechnern ewig (etwa...


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /