Windows 10: Springende Fenster im Mehrmonitorbetrieb sollen verschwinden
Microsoft entwickelt zurzeit eine Funktion(öffnet im neuen Fenster) , die ungewolltes Springen von Programmfenstern auf einen anderen Monitor verhindern soll. Menschen, die täglich mit Windows 10 auf mehreren Bildschirmen arbeiten, dürften den recht nervigen Bug schon mitbekommen haben. Nachdem der angeschlossene Computer aus dem Ruhezustand aufgeweckt wird, befinden sich plötzlich Fenster nicht mehr dort, wo sie hingeschoben wurden.
Das Problem wird von Microsoft auch Rapid Hot Plug Detect genannt. Der vom Graphics-Team entwickelte Fix soll dem entgegenwirken. Er wird ab Insider-Build 21287 integriert und kann dort getestet werden. Auch neuere Insider-Versionen enthalten die Funktion. Das sollte im Test etwa auf Build 21364(öffnet im neuen Fenster) möglich sein, dem aktuellen Windows 10 im Dev-Channel für frühe Tests.
Springende Fenster auch beim Zuschalten des TV
Golem.de konnte das ungewollte Verschieben von Fenstern in Windows 10 auch beobachten, wenn ein Wechsel des Displaysetups im eingeschalteten Betrieb vorgenommen wird. Das kann etwa das Anschalten eines am PC angeschlossenen Fernsehers oder das Hinzufügen eines neuen Displays zu den bereits vorhanden Monitoren sein. Das Displaymodell, der Hersteller oder der Anschlusstyp – zum Beispiel HDMI, Displayport oder USB-C – sind dabei nicht entscheidend und beeinflussen den Bug nicht.
Bei Laptops gilt zudem: Der Bug kann bereits bei einem externen angeschlossenen Monitor auftreten, wenn dieser den Desktop erweitert und nicht dupliziert. Der integrierte Laptop-Screen zählt für Windows 10 nämlich ebenfalls als eigenständiger Monitor.
Das Entwicklerteam, das an dem Fix arbeitet, bittet die Insider-Mitglieder um Feedback. Dieses kann über das in Windows 10 integrierte Feedback Hub abgegeben werden.
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