Windows 10: Powertoys ermöglichen Umbenennen vieler Dateien zugleich

Die neue Version 0.12.0 von Microsofts Toolkit Powertoys für Windows 10(öffnet im neuen Fenster) ist verfügbar. Sie führt die Funktion Powerrename ein, über die viele Dateinamen mit einem einzigen Befehl umgeschrieben werden können. Ein Entwickler zeigt das System im Einsatz. Es wird beispielsweise über das Kontextmenü in Windows 10 aufgerufen. Die Dateinamen von allen ausgewählten Dokumenten oder Bildern können auch mit Begriffen ergänzt werden. Auch ist es möglich, bestimmte Teile des Dateinamens durch andere Zeichenketten zu ersetzen.
Powerrename unterstützt diverse reguläre Ausdrücke. Damit ist es möglich, Dateien nur unter bestimmten Bedingungen umzubenennen. Der Ausdruck bar$ berücksichtigt beispielsweise nur Dateien, die mit dem String bar enden. Eine Liste der regulären Ausdrücke(öffnet im neuen Fenster) stellt Microsoft ebenfalls auf Github zur Verfügung. Powerrename folgt der Grammatik ECMAScript, die von diversen Programmiersprachen wie etwa Javascript unterstützt wird. Powerrename lässt sich daher auch automatisiert in Batch-Dateien oder Skripten einsetzen, was für Administratoren sinnvoll sein kann.
Neben dem neuen Tool hat Microsoft einige Probleme mit der grafischen Benutzeroberfläche behoben. Außerdem unterstützen die Settings und der Verknüpfungsguide den Dark Mode von Windows 10. Anwender, die Powerrename und andere Powertoys nutzen möchten, können sich das Paket kostenlos auf dem Entwicklerportal Github herunterladen. Dort steht auch der Quellcode der Powertoys als Zip-Archiv zur Verfügung.


Dabei sollte beachtet werden: Noch befinden sich die Tools in einer Preview-Phase. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Software nicht wie vorgesehen verhält oder weitere, bisher unentdeckte Bugs auftreten.