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Windows 10 on ARM: Neue Entwicklungswerkzeuge für ARM64 sind verfügbar

Die Rechner sind noch nicht da, doch die Werkzeuge sind jetzt zumindest in einer Vorschau fertig. Windows 10 on ARM wird stark von rekompilierten Programmen profitieren. Microsoft führte VLC und OpenVPN als Beispiele dafür an, wie simpel das ist.

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Die Werkzeuge für Windows 10 on ARM sind fast fertig.
Die Werkzeuge für Windows 10 on ARM sind fast fertig. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Während Windows-10-on-ARM-Hardware noch immer Mangelware ist, aber immerhin Verfügbarkeit besteht, werden so langsam die Werkzeuge fertig, die eine Optimierung der Anwendungen erlauben. Microsoft ruft gleichzeitig die Kunden dazu auf, bei den Entwicklern anzufragen, ob sie ihre Anwendungen nicht neu kompilieren können, denn der Aufwand soll minimal sein. Der Vorteil: die x86-Emulation muss nicht mehr genutzt werden, obgleich sich Microsoft auf der Build bemühte klazustellen, dass sie schnell genug sei.

Inhalt:
  1. Windows 10 on ARM: Neue Entwicklungswerkzeuge für ARM64 sind verfügbar
  2. Assemblercode sollte vermieden werden

Wie einfach das ist, zeigte Microsoft an einem neuen Kompilat unter Visual Studio 2017 (15.8 Preview) anhand von OpenVPN, das über eine Emulation aufgrund der notwendigen Treiber bisher nicht funktioniert hat. Ein neues Kompilieren löst das Problem aber. Laut Microsoft brauchte es dafür nicht eine einzige Anpassung des Codes und der Vorgang war in weniger als einer Minute abgeschlossen.

Ähnlich soll es mit VLC funktioniert haben. Hier hat aber nicht Microsoft die Kompilation angestoßen, sondern die Videolan-Teammitglieder selbst. Microsoft hat nur die notwendige ARM-Hardware bereitgestellt. Probleme mit dem Code gab es auch hier nicht. Allerdings brauchten die VLC-Entwickler Zeit, um ihren Build-Prozess an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Ganz ohne Aufwand geht es bei größeren Projekten also nicht.

Ein paar Tipps für Programmierer gab es auch noch. Microsoft rät weiter davon ab, über die Architekturabfrage den Gerätetyp herausfinden zu wollen. Es gibt wohl noch immer viele Apps, die bei der Entdeckung des ARM-Chips davon ausgehen, ein Windows-Smartphone anzusprechen. Das ist aber falsch. Stattdessen soll Windows.System.Profile.DeviceFamily verwendet werden, um einen Desktop zu ermitteln. IsWow64Process2() erkennt eine ARM64-OS-Basis. Webseitenbetreiber, die versuchen über den Useragent herauszufinden, ob der Nutzer ein 64-Bit-Betriebssystem nutzt und dann 64-Bit-Exe-Dateien anbieten, sollten ihr Vorgehen ebenfalls überdenken. Die ARM-Geräte haben zwar ein 64-Bit-Windows und Edge läuft nativ. Sie können aber keine 64-Bit-x86-Programme ausführen.

Assemblercode sollte vermieden werden 
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FreiGeistler 12. Mai 2018

MS hat doch für diesen Zweck ihre "Universal Windows Plattform"; damit man nicht auf die...


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