Assemblercode sollte vermieden werden

Etwas seltsam muten Tipps für x86-Programme an. So empiehlt Microsoft, dass möglichst wenig Maschinencode verwendet werden soll. Eigentlich nutzt man Assembler zur gezielten Optimierung auf einen Prozessor, doch über die Emulation sorgt man dann natürlich nicht mehr für eine Optimierung auf der Architektur, die den Maschinencode nicht versteht.

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Sollten alle Optimierungen fehlschlagen, lassen sich immerhin die meisten Anwendungen in der Emulation starten. Microsoft demonstrierte seine Präsentation auf einem ARM-Gerät mit Powerpoint. Office wird allerdings immer in der Emulation betrieben, nutzt aber eine sogenannte CHPE-Optimierung (Sprich: Tchippie). Die Anwendung wurde also etwas angepasst. Vorteil dieser Lösung: Auch Plugins, für die es noch eine ARM-Variante gibt, bleiben so kompatibel. Etwas seltsam mutete die Demonstration von Asphalt 8 als Spiel an. Auch das lief flüssig, ist aber wohl eher ein Verlegenheitskandidat. Das Starten eines alternativen Browsers gab es auch nicht zu sehen.

Microsoft sieht ein, dass alles eine gewisse Zeit braucht und verweist auf die Umstellung auf 64 Bit vor Jahren. Trotzdem ist es für die Plattform alles andere als ideal, wenn die notwendigen Werkzeuge auch nach der Verfügbarkeit noch nicht fertig sind. Den derzeitigen Stand können sich Entwickler auf der Windows-ARM-Webseite anschauen.

Offenlegung: Golem.de nimmt auf Einladung von Microsoft an der Microsoft Build in Seattle, Washington teil. Die Reisekosten wurden von Microsoft übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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 Windows 10 on ARM: Neue Entwicklungswerkzeuge für ARM64 sind verfügbar
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