Windows 10 Mobile: Neuer Insider-Build mit etlichen Fehlern veröffentlicht

Mit der neuen Vorabversion von Windows 10 Mobile saugt Cortana den Akku leer, und ein direkter Wechsel vom vorherigen Insider-Build ist nicht möglich. Nicht nur deswegen werden viele Anwender wenig Interesse haben, sie auszuprobieren.

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Kamera-App im Lumia 1020 wird mit Build 10549 von Windows 10 Mobile nicht mehr gelöscht.
Kamera-App im Lumia 1020 wird mit Build 10549 von Windows 10 Mobile nicht mehr gelöscht. (Bild: Nokia)

Microsoft hat eine neue Vorabversion von Windows 10 Mobile veröffentlicht. Der aktuelle Build 10549 wird an Teilnehmer am Windows-Insider-Programm verteilt, die sich für den Fast Ring angemeldet haben. Er bringt kaum neue Funktionen, nach Aussage von Microsoft lag der Schwerpunkt auf die Beseitigung von Fehlern. Gleichwohl gibt es noch einige Fehler, die das Ausprobieren verleiden.

Kein direkter Wechsel von anderer Vorabversion möglich

Der neue Build kann nicht direkt über den Build 10546 von Windows 10 Mobile, sondern nur auf Windows Phone 8.1 installiert werden. Wer also den aktuellen Build ausprobieren möchte, muss erst zu Windows Phone 8.1 zurückkehren, das ist über das Windows Device Recovery Tool möglich. Danach muss die Windows Insider App aufgespielt werden, über die der Download und die Installation der Vorabversion erfolgt.

Die aktuelle Vorabversion von Windows 10 Mobile hat einen unangenehmen Fehler im Zusammenhang mit der Cortana-App. Diese könne bei einigen Nutzern stärker als geplant im Hintergrund aktiv sein, wodurch sich die Akkulaufzeit des Smartphones drastisch verringern könne, bestätigt Gabriel Aul, Leiter des Windows-Insider-Programms bei Microsoft. Als Zwischenlösung kann Cortana komplett abgeschaltet werden, bis der Fehler möglicherweise im nächsten Insider-Build korrigiert wird.

Noch viele Fehler enthalten

Darüber hinaus kann es nach der Installation der Vorabversion von Windows 10 Mobile passieren, dass Apps fehlen. Diese sind zwar da, werden aber nicht angezeigt. Ein Geräteneustart soll den Fehler beheben, aber dann tritt das nächste Problem auf: Denn noch immer zeigt der Sperrbildschirm nach einem Geräteneustart keine Benachrichtigungen an. Erst wenn das Smartphone das erste Mal entsperrt wurde, erscheinen die Benachrichtigungen wie erwartet. Dieser Fehler war bereits in Build 10536 enthalten und soll erst in einem späteren Build korrigiert werden.

Probleme gibt es außerdem mit der Whatsapp- und der Skype-for-Business-App. Mit beiden sind zunächst keine Telefonate mehr möglich. Damit das wieder geht, müssen diese deinstalliert und neu aufgespielt werden. Dieses Problem soll auch ähnliche Apps betreffen, genannt werden sie von Microsoft aber nicht.

Nur wenige Neuerungen

Zu den wenigen Neuerungen gehört, dass die Messaging-App ein sich dynamisch erweiterndes Eingabefeld erhält. Besitzer eines Lumia 1020 erhalten nach dem Upgrade wieder alle Kamerafunktionen, die Kamera-App wird beim Wechsel auf eine Vorabversion nicht länger gelöscht. Die Skype-Integrationen aus dem Windows-10-Build 10565 sind im aktuellen Windows-10-Mobile-Build noch nicht enthalten und sollen erst später implementiert werden.

Künftig soll es keinen Absturz der Kamera-App mehr geben, wenn sie aus einer anderen App heraus aufgerufen wird, und Screenshots werden jetzt korrekt gespeichert. Außerdem sollen die Anrufsperre, der Vibrationsalarm und die Zoomfunktion in der Karten-App wieder einwandfrei funktionieren. Zudem verschwindet die Bildschirmtastatur nicht mehr unerwartet, und Apps lassen sich auch dann wieder von einer Speicherkarte aufrufen, wenn diese zwischenzeitlich entfernt wurde.

Microsoft will das fertige Upgrade auf Windows 10 Mobile im Dezember 2015 verteilen. Der aktuelle Build und die damit einhergehenden Schwierigkeiten zeigen, dass Microsoft noch viel Arbeit vor sich hat.

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