Abo
  • Services:

Windows 10: Microsoft will Upgrade-Hintertür offenbar schließen

Über eine spezielle Internetseite lässt sich auch nach Ablauf der Frist kostenlos auf Windows 10 upgraden - gedacht ist diese Option aber eigentlich nur für Nutzer, die unterstützende Technologien benötigen. Da diese Möglichkeit offenbar missbraucht wird, will Microsoft die Seite wohl abschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die immer noch kostenlose Upgrade-Option gilt eigentlich nur für Nutzer, die unterstützende Technologien bei der Anwendung von Windows 10 benötigen.
Die immer noch kostenlose Upgrade-Option gilt eigentlich nur für Nutzer, die unterstützende Technologien bei der Anwendung von Windows 10 benötigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Seit dem 1. August 2016 ist das Upgrade auf Windows 10 auch für Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 nicht mehr kostenlos. Schnell wurde allerdings ein Trick gefunden, doch noch im Nachhinein an ein Gratis-Windows-10 zu kommen.

Weiterhin kostenlose Upgrade-Option wurde offenbar missbraucht

Stellenmarkt
  1. JOB AG Industrial Service GmbH, Erfurt
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven, München

Eine spezielle Webseite Microsofts ermöglicht weiterhin den kostenlosen Download des Upgrades - der Hersteller hat den Link sogar selbst verbreitet. Gedacht ist sie für Nutzer, die bei der Nutzung von Windows 10 unterstützende Technologien benötigen, wie etwa eine Bildschirmlupe, einen Sprachwandler oder andere Bedienhilfen. Da Microsoft diesen Nutzern nicht die Gebühr für ihr Betriebssystem abknöpfen will, können sie sich das Upgrade weiterhin gratis herunterladen.

Das Problem an der Sache: Aufgrund einer fehlenden Überprüfung kann der Service von jedem in Anspruch genommen werden, was offenbar auch erfolgte. In einer Reddit-Diskussion merkt ein Mitarbeiter des Disability-Helpdesks dies zumindest an. Microsoft selbst scheint das Problem bemerkt zu haben und reagiert offenbar.

Im Ursprungsposting der Diskussion werden angebliche Aussagen Microsofts wiedergegeben, dass die Webseite bald deaktiviert werden solle. Das kostenlose Update für Nutzer von unterstützenden Technologien soll es aber weiterhin geben: Die Betroffenen müssen sich dann aber direkt an das Disability-Helpdesk wenden.

Kostenlose Upgrade-Option künftig über Helpdesk

Microsoft soll dem Eröffner der Diskussion gesagt haben, dass der Service missbraucht worden sei. Unklar ist, wie und ob Microsoft die Anfrage eines Upgrades über das Helpdesk überprüfen will. Denkbar ist, dass der Hersteller mit der Entscheidung schlicht das Überwindungslevel erhöhen will, diese Upgrade-Möglichkeit zu nutzen. Für die tatsächlich Betroffenen bedeutet dies natürlich einen Mehraufwand.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. 12,99€
  3. 14,02€
  4. 45,99€ (Release 12.10.)

FreiGeistler 04. Aug 2016

Sollte ein Witz sein :-) Und ja, die Liste "telemetry-Updates to avoid" wird auch unter...

AllDayPiano 04. Aug 2016

Werbung ist ein K.O.-Kriterium.

Cyber 04. Aug 2016

Tja... M$ nutzt halt jede Möglichkeit auch die letzten zu überzeugen, auf Windows 10...

jaegerschnitzel 02. Aug 2016

"Seit dem 1. August 2016 ist das Upgrade auf Windows 10 auch für Nutzer von Windows 7 und...

Niaxa 02. Aug 2016

Ach so dir hat noch gar keiner erzählt das Behinderte nicht alle verkrüpelte Gestalten...


Folgen Sie uns
       


Monterey Car Week - Bericht

Ist die Zukunft der Sportwagen elektrisch? Wir haben die Monterey Car Week in L.A. besucht.

Monterey Car Week - Bericht Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /