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Windows 10: Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

Microsoft hat erstmals einen Grund dafür genannt, dass es kein Windows 9 auf den Markt bringt: Windows 8 ist vor allem in Unternehmen sehr unbeliebt; Microsoft will die neue Version deutlich davon abheben.
/ Ingo Pakalski
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Terry Myerson zeigt Windows 10. (Bild: Microsoft)
Terry Myerson zeigt Windows 10. Bild: Microsoft

Microsoft will sich mit Windows 10 wieder stärker auf Unternehmenskunden konzentrieren, von denen viele durch Windows 8 verprellt wurden. Das soll sich auch in der Namensgebung ausdrücken. So wolle Microsoft, dass die Nutzer bei der kommenden Windows-Version nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnert würden, berichtet Business Insider(öffnet im neuen Fenster) .

Microsoft zeigt die Möglichkeiten von Windows 10.
Microsoft zeigt die Möglichkeiten von Windows 10. (01:09)

Der neue Windows-Marketing-Chef, Tony Prophet, sagte dem Bericht zufolge dazu auf der Dreamforce-Konferenz in San Francisco: "Windows 10 wird ein wesentlicher Schritt sein." Mit dem Sprung im Namen wolle Microsoft deutlich machen, dass es zur neuen Version nicht nur ein kleiner Schritt von Windows 8.1 sei. Viele Unternehmenskunden nutzten Windows 7 weiter und mieden Windows 8, da Microsoft mit der neuen Version den Schwerpunkt darauf legte, Windows auf das Tablet zu bringen, was vor allem Privatkunden zugutekam. Alle anderen Aspekte spielten nur eine untergeordnete Rolle.

1 Million Downloads der Technical Preview von Windows 10

Mit der Technical Preview von Windows 10 kann die kommende Windows-Version bereits frühzeitig ausprobiert werden. Diese wurde vor zwei Wochen veröffentlicht und ist nach Angaben von Microsoft bisher 1 Million mal heruntergeladen worden. Im ersten Test war Golem.de mit den Neuerungen von Windows 10 zufrieden. Vor allem das neue Startmenü konnte überzeugen: Es wirkt durchdacht und ist nicht einfach eine Kombination aus Windows 7 und Windows 8.

Allerdings ist noch nicht klar, welche weiteren Neuerungen noch in das Betriebssystem integriert werden. Vorerst halten sich die Veränderungen in Grenzen. Microsoft will für Endkunden und damit auch für Tabletnutzer erst Anfang 2015 eine Vorabversion bereitstellen, die dann möglicherweise alle Neuerungen enthalten wird.


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