Windows 10: Microsoft will den Store attraktiver machen

Entwicklerstudios sollen offenbar mehr Freiheiten im Microsoft Store bekommen. So könnten Bezahlsysteme Dritter und .exe-Dateien erlaubt werden.

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Der Microsoft Store wird intern wohl überarbeitet.
Der Microsoft Store wird intern wohl überarbeitet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Microsoft arbeitet derzeit wohl an einem flexibleren und besser nutzbaren Microsoft Store. Vor allem sollen Entwickler ihre eigenen Content-Delivery-Systeme und Monetarisierungskanäle verwenden können. Das berichtet das Magazin Windows Central mit Berufung auf interne Quellen. Offiziell bestätigt hat Microsoft das noch nicht.

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Bisher ist der Store relativ restriktiv, was und in welchem Format als App darauf angeboten werden kann. Außerdem werden Updates und Einnahmen aus Store-Apps über die Plattform geregelt. Das bedeutet üblicherweise, dass Microsoft einen Anteil an den Umsätzen erhält.

Für Entwicklerteams könnten die Neuerungen diverse Vorteile bringen. Dezentrale eigene CDNs ermöglichen das Aktualisieren und Erweitern der eigenen Produkte auch außerhalb der Store-Richtlinien. Das kann etwa hilfreich sein, wenn über den Store ein Game mit regelmäßigen Updates versorgt werden soll.

Am Beispiel Games könnten weitere Vorteile für Entwicklerstudios entstehen: Wenn Microsoft In-App-Bezahlsysteme von Drittherstellern und nicht mehr nur über die eigene API erlaubt, könnte das den Machern von Games und anderen Programmen mehr Geld bringen, da Microsofts Anteil eingespart wird.

Hochladen von .exe oder .msi

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Microsoft will laut Windows Latest zudem die App-Package-Bedingungen lockern. Statt wie bisher nur Dateiformate für die Universal Windows Plattform UWP zu erlauben - also beispielsweise .appx oder .msix - sollen Entwicklerstudios künftig auch ausführbare .exe- oder .msi-Dateien in den Store hochladen können.

Der Store selbst soll weiterhin den Designrichtlinien von UWP folgen und eine UWP-Applikation bleiben. Er soll in monatlichen Abständen aktualisiert werden. Microsoft beginnt zudem bereits damit, diverse eigene Apps in den Store zu verlegen - etwa Notepad und Paint. Das soll außerplanmäßige Updates vereinfachen, die sonst nur in großen neuen Windows-10-Versionen enthalten gewesen wären.

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dummzeuch 23. Apr 2021

Der Store ist nicht umsonst so leer. Die Anforderungen für Entwickler, ein Programm...

Potrimpo 23. Apr 2021

Wen meinst Du mit "sie"? Microsoft kannst Du nicht meinen, da "die" für Freeware...

sherly 22. Apr 2021

Stimmt, ist komisch. Auch dass nur ein Teil der MS-Apps im Mac App Store ist, ist komisch.

wurstdings 22. Apr 2021

ich dachte schon es gibt ab jetzt Schmuddelbilder im Store. Nee dann bleibe ich bei Linux.



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