Windows 10: Microsoft will aufzeigen, was an Gerätedaten gesammelt wird

Sprachdaten, Positionsdaten und Browserverlauf: Nutzer sollen künftig einen besseren Überblick über gesammelte Daten in Windows 10 bekommen. Dazu stellt Microsoft ein Dashboard für Microsoft-Accounts und einen Diagnostic Viewer für Geräteinformation zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft sammelt viele Daten.
Microsoft sammelt viele Daten. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Vor dem eigenen Data Privacy Day hat Microsoft den Windows Diagnostic Viewer vorgestellt. Parallel dazu stellt das Unternehmen das Privacy Dashboard als Testversion zur Verfügung, das mit einem Microsoft-Account zusammenhängende gesammelte Daten anzeigt. Dieses Programm ermöglicht Nutzern den Zugriff auf Informationen, die Microsoft über das eigene Gerät sammelt. Zu solchen Daten gehören Hardwarespezifikationen im Detail, bis hin zu verbauten Sensoren. Auch Informationen über Kernelversionen und andere Betriebssystemteile werden von Microsoft gesammelt und können von Nutzern eingesehen werden.

Stellenmarkt
  1. Java / Kotlin Developer*in (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg
  2. Technischer Redakteur (m/w/d) für Hilfesysteme im Bereich CAD-Software
    Gräbert GmbH, Berlin
Detailsuche

Zu den gesammelten Daten zählen laut Microsoft auch Produkt- und Dienstinformationen und Gerätekonfigurationen. Das Unternehmen weiß aber auch über mit dem Stylus geschriebene Daten und Sprachdaten Bescheid, die von der Sprachassistentin Cortana aufgezeichnet werden.

  • Windows Diagnostic Viewer (Bild: Microsoft)
  • Windows Diagnostic Viewer (Bild: Microsoft)
Windows Diagnostic Viewer (Bild: Microsoft)

Der Diagnostic Viewer teilt auf der linken Seite Informationen in eine Auswahlliste ein. Deren Elemente können als einfache Information oder im erweiterten Modus mit allen gesetzten Parametern und Attributen angezeigt werden. Eine Liste der gesammelten Informationen stellt Microsoft in einem Wiki-Eintrag zur Verfügung.

Information, die Microsoft-Konten beinhalten, einsehen

Unabhängig vom Diagnostic Viewer ist das Privacy Dashboard ein Übersichtstool speziell für Microsoft-Konten. Dort soll sich einstellen lassen, welche Daten Microsoft erheben darf. Informationen können für den verwendeten Browser, etwa den Verlauf in Microsoft Edge oder für das Gerät selbst, beispielsweise Positionsdaten, angezeigt werden. Das Dashboard wurde bereits 2017 in einem Blogeintrag vorgestellt.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. November 2021, virtuell
  2. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Vier-Halbtage-Workshop
    25.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zusätzlich dazu sollen sich künftig in eine Aktivitätshistorie Daten exportieren und einzelne Elemente löschen lassen können. Diese Änderungen, das Dashboard und der Diagnostic Viewer sollen im Rahmen des Windows Insider Program verteilt werden, bevor sie in einem der nächsten großen Updates für alle Nutzer zugänglich sind - vermutlich mit Redstone 4.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Time-Critical Communication: Ericsson will mit Software 1 ms Latenz zusichern
    Time-Critical Communication
    Ericsson will mit Software 1 ms Latenz zusichern

    Zusammen mit der Deutschen Telekom hat Ericsson Versuche gestartet, um die Latenz für Gamer zu senken. Die Software kommt als Update für 5G-Netze.

  2. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  3. Bitcoin, GrapheneOS, Blackmatter: Mastercard will Kryptowährungen integrieren
    Bitcoin, GrapheneOS, Blackmatter
    Mastercard will Kryptowährungen integrieren

    Sonst noch was? Was am 26. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /