Abo
  • Services:

Windows 10: Microsoft preist Windows-10-Update mit Riesenhinweis an

Microsoft greift im letzten Monat des kostenlosen Windows-10-Upgrades zu einer verzweifelt wirkenden Maßnahme: Wer bisher noch nicht aktualisiert hat, bekommt einen bildschirmfüllenden Hinweis angezeigt. Erst kürzlich hatte Microsoft versprochen, beim Upgrade nicht mehr zu tricksen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausschnitt des bildschirmfüllenden Upgrade-Hinweises
Ausschnitt des bildschirmfüllenden Upgrade-Hinweises (Bild: Microsoft)

Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 werden von Microsoft jetzt mittels eines an einen Bluescreen erinnernden Hinweis daran erinnert, bis Ende Juli 2016 noch kostenlos auf Windows 10 zu wechseln. Die Benachrichtigung füllt den ganzen Bildschirm aus und erscheint offenbar willkürlich, egal, was der Nutzer gerade an seinem PC macht. Dies teilt der Hersteller in seinem Support-Bereich mit.

  • Der Hinweis auf das kostenlose Upgrade erscheint auf dem kompletten Bildschirm. (Bild: Microsoft)
Der Hinweis auf das kostenlose Upgrade erscheint auf dem kompletten Bildschirm. (Bild: Microsoft)
Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt
  2. KeyIdentity GmbH, Weiterstadt

Mit den Worten "Entschuldigung für die Unterbrechung, aber das ist wichtig" wird der Hinweis eingeleitet, der auf jedem Rechner mit Windows 7 und 8.1 mit Service Pack 1 erscheint. PCs, die nicht kompatibel sind oder auf denen Windows 10 vormals installiert und deinstalliert wurde, sind ausgenommen. Auch nach einem gescheiterten Windows-10-Update soll Microsoft zufolge die Benachrichtigung nicht mehr erscheinen. Wer die aktuelle Version der "Get Windows 10"-App installiert hat, soll den Hinweis ebenfalls nicht zu sehen bekommen.

Aus der Benachrichtigung heraus können Nutzer direkt auf Windows 10 upgraden oder den Hinweis ausblenden lassen. Dieser soll anschließend nicht mehr erscheinen, es sei denn, Nutzer wählen die Option, bis zu drei Mal erinnert zu werden.

Versuch wirkt etwas verzweifelt

Dieser Versuch, quasi auf den letzten Metern für das kostenlose Windows-10-Upgrade zu werben, wirkt aufgrund der aufdringlichen Art und Weise etwas verzweifelt. Möglicherweise befürchtet Microsoft, dass nach Ablauf der kostenlosen Aktualisierungsfrist die Nachfrage nach Windows 10 stark zurückgeht. Ab dem 29. Juli 2016 kostet die Home-Version 135 Euro, die Pro-Version 280 Euro.

Erst vor kurzem hatte Microsoft durch einen Trick versucht, Nutzer unfreiwillig zum Upgrade auf Windows 10 zu bewegen. In einem Hinweis führte ein Druck auf eine X-Schaltfläche, die gemeinhin zum Schließen eines Fensters führt, dazu, die Aktualisierung auf Windows 10 einzuleiten. Der neue Hinweis ist diesbezüglich zwar eindeutiger, dürfte von einigen Nutzer aber als nervig empfunden werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 53,99€
  3. 59,99€

guenther62 11. Okt 2016

Die Anleitung von Dirk zur Linux-Installation ist sehr gut gelungen. Wer über eine...

Cyber 18. Jul 2016

Stichwort Multiple Desktops... Alles schön und gut, ABER was MS nicht fertig bringt, das...

Cyber 18. Jul 2016

Dir ist offensichtlich auch NICHT klar, dass Windows 10 noch immer einen Keylogger...

Cyber 18. Jul 2016

Stimmt so nicht! Du kannst jetzt während der kostenlos Phase auf Windows 10 upgraden...

cpt.dirk 14. Jul 2016

Kommt auf den Anwendungsfall an. Für Gamer ist es derzeit noch Windows, für Entwickler...


Folgen Sie uns
       


Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht

Der Alstom Aptis kann mit beiden Achsen lenken und ist deshalb besonders wendig. Wir sind in Berlin eine Runde mit dem Elektrobus gefahren.

Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /