Abo
  • Services:

Windows 10: Microsoft will Trickserei beim Upgrade beenden

Microsoft hat in den vergangenen Wochen mit einem Kniff versucht, auch unwillige Kunden zum Upgrade auf Windows 10 zu bringen. In Kürze ist Schluss damit. Außerdem hat das Unternehmen den Termin für das Anniversary Update verkündet.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft will die Trickserei beim Upgrade auf Windows 10 beenden.
Microsoft will die Trickserei beim Upgrade auf Windows 10 beenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft will in dieser Woche das Hinweisfeld für das Gratis-Upgrade auf Windows 10 überarbeiten, wie das Unternehmen unter anderem The Verge und ZDNet erklärt hat. Es sollten einige Änderungen rückgängig gemacht werden. Künftig soll es für die Nutzer von Windows 7 und 8.1 wieder einfacher zu erkennen sein, wie das kostenlose Upgrade auf Windows 10 abgelehnt werden kann. Bisher hatte das Unternehmen gar nicht zugegeben, überhaupt Änderungen vorgenommen zu haben.

Microsofts Trickserei beim Upgrade auf Windows 10

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Wie genau sich der Hinweis verändern wird, ist noch nicht bekannt. Nutzer sollen aber wieder einfacher entscheiden können, ob sie das Upgrade gar nicht, sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt durchführen wollen. In den vergangenen Wochen hatte Microsoft die Anzeige des Hinweises für das Gratis-Upgrade auf Windows 10 offensichtlich absichtlich so gestaltet, dass Anwender versehentlich aktualisierten, auch wenn sie es eigentlich nicht wollten: Wenn Anwender von Windows 7 oder 8.1 den Hinweisdialog durch Druck auf den X-Button schlossen, wurde das Upgrade vorgenommen.

Upgrade auf Windows 10 noch einen Monat kostenlos

Für Anwender von Windows 7 und Windwos 8.1 bietet Microsoft das Upgrade auf Windows 10 noch einen Monat lang kostenlos an. Damit konnten Nutzer ein Jahr lang frei auf die aktuelle Version des Betriebssystems wechseln. Nach dem 29. Juli 2016 muss für das Upgrade auf Windows 10 bezahlt werden. Eine Lizenz für Windows 10 Home kostet 135 Euro, 280 Euro werden für eine Lizenz von Windows 10 Pro fällig. Alle künftigen Windows-10-Upgrades will das Unternehmen kostenlos anbieten.

Anniversary Update kommt im August

Microsoft hat zudem für kurze Zeit den Erscheinungstermin des Anniversary Updates für Windows 10 veröffentlicht. In einem Blog-Posting wurde der 2. August 2016 genannt. Kurze Zeit später wurde der Inhalt der Seite gelöscht, die URL des Postings nennt den Termin weiterhin. Microsoft wollte den Vorfall laut The Next Web nicht kommentieren. Mittlerweile wurde der Termin offiziell bestätigt.

Der Termin liegt eine knappe Woche nach dem 29. Juli - genau an diesem Tag ist vor einem Jahr Windows 10 erschienen. Bisher war vermutet worden, dass Microsoft das Anniversary Upgrade exakt an diesem Tag veröffentlichen wird.

Nachtrag vom 29. Juni 2016, 16:00 Uhr

Microsoft hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass das Anniversary Update für Windows 10 am 2. August 2016 erscheinen wird. Der Meldungstext wurde entsprechend angepasst.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung UE-55NU7179 TV 455€)
  2. (u. a. Samsung 31,5 Zoll Curved Monitor 329€)
  3. (reduzierte Grafikkarten, Monitore, Gehäuse und mehr)

Anonymer Nutzer 02. Jul 2016

Papierrechnungen bleiben bei mir Papier, digitale Rechnungen bleiben digital. Aber...

My1 01. Jul 2016

gut aber das steht SEHR deutlich aufm sperrbildschirm und kann man entweder mit den...

HubertHans 01. Jul 2016

Tja. Die All In One PCs sind stellenweise mit boeswillig schlechter Hardware bestueckt...

ThomasDethlefs 01. Jul 2016

Moin Moin, Ich habe immer eine Treiber Sammlung der Geräte für die Ich zuständig bin...

Garius 30. Jun 2016

Befolge doch mal deinen eigenen Rat und lies was da steht. Das ist ein Hinweis darüber...


Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Command & Conquer (1995): Trash und Trendsetter
Command & Conquer (1995)
Trash und Trendsetter

Golem retro_ Grünes Gold, Kane und - jedenfalls in Deutschland - Cyborgs statt Soldaten stehen im Mittelpunkt aller Nostalgie für Command & Conquer.
Von Oliver Nickel

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /