Windows 10: Microsoft behebt kritische Sicherheitslücke in Edge

Insgesamt 68 Sicherheitslücken will Microsoft mit dem aktuellen Update für Windows beheben. Darunter sind auch zwei Bugs in den Browser Edge und Internet Explorer, die bereits ausgenutzt wurden.

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Microsoft behebt viele Bugs in Windows.
Microsoft behebt viele Bugs in Windows. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft hat zwei kritische Sicherheitslücken behoben, die von Hackern bereits ausgenutzt werden konnten. Sie hängen mit der in Windows-Betriebssystemen genutzten VBScript-Engine zusammen. Die Sicherheitslücke mit der Kennziffer CVE-2018-8174 erlaubt es Angreifern, über Webseiten Code auf den Systemen der damit verbundenen Clients, teils mit erhöhten Rechten auszuführen. Microsoft nennt dazu ein Beispiel: "In einem webbasierten Szenario könnte ein Angreifer eine speziell erstellte Webseite hosten, die wie eine seriöse Webseite aussieht und die die Lücke über den Internet Explorer ausnutzt".

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Das funktioniert auch über ein Active-X-Steuerelement in einer Windows-Anwendung oder einem Office-Dokument im rtf-Dateinformat, das die Rendering Engine des Internet Explorer verwendet. Der Fehler tritt wohlgemerkt auf dem Internet Explorer (IE) auf, der langsam durch Microsoft Edge ersetzt wird. Allerdings nutzen ältere Betriebssysteme wie das noch immer beliebte Windows 7 den IE als Standardbrowser.

Edge ist nicht sicher

Edge-Nutzer scheinen auch nicht ganz geschützt zu sein: Die Chakra-Engine ist von einem ähnlichen Bug mit der Nummer CVE-2018-0943 betroffen, der es Angreifern erlaubt, über Spoofing-Webseiten Code auszuführen. Da beide Sicherheitslücken aktiv von Hackern bereits ausgenutzt werden, stuft Microsoft sie als kritisch ein.

Weitere 66 Sicherheitslücken werden mit dem aktuellen Update behoben, darunter auch Fehler im Virtualisierungssystem Hyper-V und im Windows-Kernel selbst. Nutzer sollten sich recht zeitnah die Aktualisierung herunterladen. Das Problem ist aber, dass Microsoft damit nicht explizit andere Bugs behebt, die Windows-Komponenten zum Absturz bringen und mit dem April 2018 Update aufgekommen sind - auch ganz ohne Malware.

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