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Microsoft gibt neue Details zu Windows-10-Update-Politik bekannt.
Microsoft gibt neue Details zu Windows-10-Update-Politik bekannt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Windows 10: Nur ein paar Monate Zeit für Update-Aufschub

Microsoft gibt neue Details zu Windows-10-Update-Politik bekannt.
Microsoft gibt neue Details zu Windows-10-Update-Politik bekannt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Mit Windows 10 werden Updates ganz anders verteilt, als es Windows-Kunden derzeit gewöhnt sind. Viele Kunden können die Updates nur geringfügig beeinflussen, Unternehmenskunden können das Update nur einige Monate hinauszögern.

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Zur Update-Politik von Windows 10 hat Microsoft einige neue Details bekanntgegeben. Es ist bereits bekannt, dass Nutzer von Windows 10 Home die aktuellen Updates für das Betriebssystem immer automatisch erhalten. Sie haben keine Möglichkeit mehr, die Update-Einspielung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder bestimmte Updates oder Patches von der Installation auszuschließen.

Update-Verzögerung setzt mindestens Windows 10 Pro voraus

Wem es wichtig ist, ein Update auch mal etwas später zu installieren, muss mindestens Windows 10 Pro einsetzen. Nutzer von Windows 10 Pro, Enterprise und Education erhalten die Funktion "Current Branch for Business" (CBB), um Aktualisierungen zeitverzögert einspielen zu können. Darauf weist der ständig aktualisierte FAQ-Eintrag zu Windows 10 in einem Microsoft-Forum hin. Aber auch diese Kunden können die Einspielung eines Updates nur um einige Wochen oder Monate verzögern, ganz verhindern können sie es nicht. Microsoft selbst gibt eine grobe Update-Verzögerung von vier Monaten an.

Nur für Volumenlizenz-Kunden mit Enterprise-Versionen gibt es etwas mehr Freiheiten. Diese Kundengruppe kann das System so einstellen, dass nur Sicherheits-Patches eingespielt werden und andere Windows-Updates erst einmal nicht installiert werden. Erst kürzlich hatte Helen Harmetz, Senior Product Marketing Managerin bei Microsoft, in einem Webcast dazu weitere Details genannt. Demnach dürfen Volumenlizenz-Kunden ein Windows-Update maximal acht Monate lang zurückhalten. Das gilt nur für Funktions-Updates von Windows, Sicherheits-Patches sind davon ausgenommen.

Nach dem Erscheinen von Windows 10 wird es immer wieder Updates für das Betriebssystem geben, die neue Funktionen liefern. Hier verändert Microsoft sein bisheriges Distributionsmodell und bringt abseits neuer Hauptversionen Aktualisierungen mit neuen Funktionen.

Windows 10 N-Editionen geplant

Microsoft wird auch von Windows 10 wieder N-Ausführungen auf den Markt bringen, heißt es in einem aktualisierten Microsoft-Dokument. Nur von Windows 10 Home wird es keine N-Ausführung geben. Alle übrigen Windows-10-Fassungen kommen also auch ohne vorinstallierten Windows Media Player auf den Markt. Diese Windows-Fassungen sind das Resultat der Auflagen der Europäischen Kommission gegen Microsoft: Der Software-Hersteller muss Windows weiterhin in Ausführungen ohne Windows Media Player anbieten. Sie tragen die Kennzeichnung N.

Nachtrag vom 30. Juli 2015

Bezüglich der Verteilung künftiger Windows-10-Updates nannte Andre Hansel, Microsofts Senior Produkt Manger Windows Commercial in Deutschland, Golem.de einige weitere Details. Er widersprach den Angaben von Helen Harmetz. Im Current Branch for Business lassen sich funktionale Windows-Updates ungefähr vier Monate zurückhalten, danach werden sie eingespielt. Für große Unternehmen wird der Long Term Service Branch angeboten: In diesem Update-Zweig werden generell keine funktionalen Windows-Updates verteilt, es gibt hier voreingestellt nur Sicherheitsupdates.


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Abseus 31. Jul 2015

Ohhh ein ganz schlauer. Nur blöd das die Firmen von denen du so faselst selbst in 2...

Lala Satalin... 30. Jul 2015

Dann bleiben eben alle Sicherheitslücken bei dir offen, würde es den Zwang nicht geben...

Abseus 30. Jul 2015

So nachdem ich nun etliche Neustarts vollzogen hab startete W10 nicht wie üblich sondern...

Endwickler 30. Jul 2015

Ja, da kann man wirklich ins Grübeln kommen. Dass mir Microsoft zudem einmal ein 64bit...

win.ini 30. Jul 2015

Oder man löst es, indem man einfach den Zugriff auf die Updateserver blockt....



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