Windows 10: Juni-Update stört Drucker

Es ist nicht der einzige Fehler im Juni-Update für Windows 10. Das Problem mit Druckern wird derzeit untersucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Nach dem Juni-Update für Windows 10 funktionieren viele Drucker nicht mehr.
Nach dem Juni-Update für Windows 10 funktionieren viele Drucker nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch im Juni bereitet das Update für Windows 10 Probleme. Unter anderem gibt es Schwierigkeiten mit den Druckfunktionen des Betriebssystems. Ganz unabhängig von den verwendeten Druckermodellen melden Nutzer, dass die Druckfunktionen des Betriebssystems gestört sind. Das gelte für Druckermodelle von Brother, Canon, HP, Panasonic und Ricoh. Ebenfalls gibt es Berichte, wonach auch das Ausdrucken in eine PDF-Datei nicht funktioniert.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter für den IT-Support (m/w/d)
    Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V., München
  2. Information Systems Manager (m/w/d)
    3B Pharmaceuticals GmbH, Berlin
Detailsuche

Microsoft hat für die Versionen 1909 und 1903 ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht, welches das Problem beheben soll. Das Updatepaket KB4567512 kann von Betroffenen heruntergeladen werden. Außerdem gibt es für die älteren Versionen 1809 und 1803 die Pakete KB4567513 und KB4567514. Für das aktuelle WIndows 10 2004, das Ende Mai veröffentlicht wurde, soll ein Fix in den kommenden Tagen entwickelt werden.

Microsoft hat den Fehler in der Druckerfunktion von Windows 10 bereits bestätigt und arbeitet nach eigener Aussage derzeit an einer Fehlerkorrektur. Der Windows-Hersteller räumt ein, dass bestimmte Druckermodelle nach der Installation des Juni-Updates an einem Windows-10-System nicht mehr funktionieren. Auch die PDF-Druckfunktion ist davon betroffen.

Die Ursache liege darin, dass der Drucker-Spooler Probleme macht und somit der Ausdruck scheitert, heißt es vonseiten Microsofts. Im Zuge dessen könne es auch passieren, dass sich das Programm beim Druckversuch beendet. Im schlimmsten Fall kann dies zu Datenverlusten führen, wenn Daten in der Anwendung vor dem Druckvorgang nicht gespeichert wurden.

Auch Fehler im Zusammenspiel mit Produkten von Avast

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.-28.10.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Als Abhilfe rät Microsoft dazu, entweder das Juni-Update für Windows 10 zu deinstallieren oder den Druckertreiber zu ersetzen. Dann sollten die Druckfunktionen wieder zur Verfügung stehen. Nach der Deinstallation des Updates müssten entweder Updates pausiert oder das Juni-Update gezielt blockiert werden, damit es nicht erneut eingespielt wird. Wann Microsoft den Fehler korrigieren will, ist nicht bekannt.

Zudem scheint es Probleme beim Einsatz der Software aus dem Hause Avast zu geben. Dann könnten eine Reihe von Anwendungen nicht mehr gestartet werden, heißt es im Microsoft-Forum. Avast hat bereits einen Patch veröffentlicht, mit dem der Fehler beseititgt werden soll.

Andere Schwierigkeiten mit Windows-10-Updates

Auch im vergangenen Monat gab es Probleme mit dem Mai-Update für Windows 10. Zunächst sorgte ein Fehler dafür, dasss sich das Windows-10-Update gar nicht erst installieren ließ. Das konnte zwar mit einigen Änderungen an den Einstellungen umgangen werden, aber besser war es, auf die offizielle Behebung des Fehlers zu warten. Zudem funktionierte das Zusammenspiel von Intels Optane-Speicher mit dem Mai-Update für Windows 10 nicht fehlerfrei.

Nachtrag vom 17. Juni 2020, 9:13 Uhr

Für ältere Versionen von Windows 10 hat Microsoft Updates entwickelt, die das Problem adressieren sollen. Wir haben den Text entsprechend angepasst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TheSentry 17. Jun 2020

Jo, das neue Update als Fix hat es gelöst. Ich kann wieder von Win 10 auf meinem...

Eheran 17. Jun 2020

Wenn eine Diskussion sinnlos ist und du nichts zu sagen hast, dann sag nichts.

Hotohori 17. Jun 2020

Es gibt nicht nur eine Software, die nur unter Windows laufen, weil es sie nur für...

Blacksun32000 15. Jun 2020

Ich habe einen Brother 490cw und bin sehr zufrieden mit dem Drucker, und wäre ich nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /