Abo
  • Services:
Anzeige
Windows-10-Übersichtsbildschirm auf dem Raspberry Pi 2
Windows-10-Übersichtsbildschirm auf dem Raspberry Pi 2 (Bild: Microsoft)

Windows 10 IoT ausprobiert: Finales Windows auf dem Raspberry Pi 2

Windows-10-Übersichtsbildschirm auf dem Raspberry Pi 2
Windows-10-Übersichtsbildschirm auf dem Raspberry Pi 2 (Bild: Microsoft)

Die desktoplose Windows-10-Version schlägt sich auf dem Raspberry Pi 2 recht wacker und eröffnet Entwicklern interessante Möglichkeiten. Bei der Zugriffssicherheit besteht noch Nachholbedarf.
Von Alexander Merz

Obwohl die finale Version von Windows 10 IoT erst für den Herbst erwartet wurde, hat Microsoft sie nun schon im August auf recht unspektakuläre Art und Weise vorgestellt. Nachdem wir im Mai eine Vorabversion auf dem Raspberry Pi 2 ausprobiert haben, wollen wir nun wissen, was sich in der finalen Version geändert hat. Um es vorwegzunehmen: Groß sind die Unterschiede nicht, aber einige unserer Kritikpunkte an der Vorabversion sind verschwunden.

Anzeige

Am Konzept von Windows 10 IoT wurde nichts verändert. Es ist das geistige Kind von Windows CE und diverser Windows-Embedded-Varianten. Einen Vergleich mit klassischen Linux-Distributionen für das Raspberry Pi verliert es deshalb schon prinzipbedingt. Ein Desktop oder selbst ein ungeliebtes Kachelmenü fehlt, auch GUI-basierte Programme sind in der Installation nicht zu finden, ein Appstore nicht in Sicht. Deutlich wird der Fokus auf (Hobby-)Entwickler auch an der längeren Liste von Beispielprojekten, die Microsoft auf seiner zugehörigen Webseite präsentiert. Im Vordergrund steht die Ansteuerung von Elektronik mit Hilfe des Raspberry Pi und des ebenfalls unterstützten Minnow Board Max.

  • Der Übersichtsbildschirm vermittelt Basis-Infos. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Sehr viel zu konfigurieren gibt es nicht. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Lernprogramm-Sektion ist noch ausbaufähig. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Administration und Programmierung erfolgt über einen Host-Rechner. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Das Web-Interface erlaubt recht gute Einblicke in das System, ... (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... inklusive Performance-Übersicht. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • USB-Kameras werden unterstützt, ein Programm zu deren Nutzung muss aber selbst geschrieben werden. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
Der Übersichtsbildschirm vermittelt Basis-Infos. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)

Immer noch anders: die Installation

Die Installation der Vorabversion wich deutlich von den bisherigen Konventionen ab, mit denen Nutzer ein Betriebssystem auf dem Raspberry Pi installieren. Die finale Version macht es dem Nutzer immer noch nicht einfacher: Zuerst gilt es, eine ISO-Datei herunterzuladen und zu mounten, um die darin enthaltene Installationsdatei auszuführen. Dabei werden zwei Programme und die eigentliche Imagedatei auf den eigenen Rechner installiert. Eines der Programme, mit dem länglichen Namen WindowsIoTImageHelper, muss der Nutzer nun starten. Damit wird die Imagedatei auf eine SD-Karte geschrieben. Das funktioniert entgegen der Aussage in der Dokumentation auch problemlos unter Windows 8.1.

Obwohl die Installation jetzt mehr Schritte erfordert als bei der Vorabversion, geht sie doch gefühlt etwas flüssiger von der Hand. Das liegt aber in erster Linie daran, dass kein länglicher Kommandozeilenaufruf notwendig ist, dessen Syntax Nicht-Windows-Administratoren vermutlich sofort wieder vergessen. Der Prozess ist aber immer noch umständlicher, als es eigentlich erforderlich wäre. Warum die reine Imagedatei und das SD-Karten-Werkzeug nicht einfach direkt und einzeln heruntergeladen werden können, bleibt unverständlich.

Mehr Übersicht nach dem Start 

eye home zur Startseite
WhyLee 27. Aug 2015

aber man muß es ja nicht installieren.

P1r4nh4 27. Aug 2015

Nur um das mal ein bisschen klar zu stellen. Pagefiles haben recht wenig mit swappen...

Noppen 19. Aug 2015

Tatsächlich war es bislang kein Problem, direkt auf dem Pi (1!) zu entwickeln. Unter...

fuzzy 16. Aug 2015

Wenn man jetzt Darling noch irgendwo installiert bekäme. D: Schade, dass so ein...

am (golem.de) 16. Aug 2015

Windows 10 IoT gibt es auch für das Minnowboard Max, das auf einem Intel-Atom basiert. Im...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. Ingentis Softwareentwicklung GmbH, Nürnberg
  3. mobileX AG, München
  4. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 5,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  3. 9,97€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Adobe

    Die Flash-Ära endet 2020

  2. Falscher Schulz-Tweet

    Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

  3. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  4. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  5. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  6. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  7. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  8. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  9. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  10. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Linux-Distributionen Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar
  2. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

  1. Re: Welche Bank ist empfehlenswert?

    sofries | 22:57

  2. Re: Offizielle Ladepunkte meist unbrauchbar

    FlashBFE | 22:56

  3. Re: Viel zu spät

    Seroy | 22:53

  4. Re: Energielabel

    RichieMc85 | 22:49

  5. Re: Ohne Worte

    Faksimile | 22:48


  1. 21:02

  2. 18:42

  3. 15:46

  4. 15:02

  5. 14:09

  6. 13:37

  7. 13:26

  8. 12:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel