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Programmieren mit Windows 10 IoT

Wie auch bei der Vorabversion erfolgt die Programmierung über einen Host-Rechner, der über das Netzwerk mit dem Raspberry Pi verbunden sein muss. Des Weiteren ist die aktuelle Version von Visual Studio 2015 erforderlich, die Community-Edition reicht aus.

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Laut Microsoft muss auf dem Host-Rechner Visual Studio 2015 unter Windows 10 laufen. Allerdings lassen sich eine Reihe einfacherer Beispielprojekte von Microsoft auch noch mit frühen RC-Versionen von VS 2015 unter Windows 8.1 kompilieren und auf dem Raspberry Pi ausführen.

  • Der Übersichtsbildschirm vermittelt Basis-Infos. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Sehr viel zu konfigurieren gibt es nicht. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Lernprogramm-Sektion ist noch ausbaufähig. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Administration und Programmierung erfolgt über einen Host-Rechner. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Das Web-Interface erlaubt recht gute Einblicke in das System, ... (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... inklusive Performance-Übersicht. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • USB-Kameras werden unterstützt, ein Programm zu deren Nutzung muss aber selbst geschrieben werden. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
Die Administration und Programmierung erfolgt über einen Host-Rechner. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)

Die bereits unkomplizierte Integration, inklusive Remote-Debugger, des Raspberry Pi in Visual Studio hat sich bis auf optische Kleinigkeiten nicht geändert. An der API für die GPIO-Verwaltung gab es ebenfalls keine inkompatiblen Änderungen.

Auffällig ist allerdings, dass sich die Beispielprojekte und die Entwickler-Webseite mittlerweile stark auf C# konzentrieren - auf die früher noch betonte Möglichkeit, Anwendungen auch mit Javascript/HTML zu programmieren, wird kaum noch hingewiesen.

Die von Microsoft präsentierten Beispielprojekte können durchaus beeindrucken. Neben dem Hello-World der Elektronik, einer blinkenden LED, gehören dazu auch eine Anwendung zur Aufnahme von Videos und sogar die GPIO-Steuerung per Sprachkommando. Bemerkenswerterweise können gerade die letzten beiden Funktionen allein mit den Mitteln der Windows-10-API bewältigt werden und erfordern nur wenig Code. Die Installation zusätzlicher Bibliotheken oder Werkzeuge Dritter ist dafür nicht erforderlich. Die Spracherkennung ist bei der im Beispiel gezeigten Form auch nicht von einem Internetdienst abhängig.

Einige Beispiele, inklusive des Beispiels für die Spracherkennung, sind leider noch mit der RC-Version von Visual Studio erstellt worden. Deren Projektdatei ist aber mit der finalen Version von VS nicht kompatibel. Das äußert sich in einer etwas missverständlichen Fehlermeldung. Microsoft selbst empfiehlt in diesem Fall, ein neues Projekt zu erstellen und die entsprechenden Inhalte der Programmdateien in dieses neue Projekt zu kopieren.

Die Anwendungen unter Windows 10 IoT sind sogenannte Universal Apps. Vorausgesetzt, die Anwendungen wurden auch für die ARM-Plattform kompiliert und erfordern keine speziellen APIs, sollen auch "normale" Windows-10-Apps auf dem Raspberry Pi lauffähig sein. Umgekehrt gilt das auch für selbst geschriebene Apps auf dem Raspberry Pi. Werden sie für die x86-Architektur kompiliert, sollen sie auch auf den Desktopversionen von Windows 10 laufen. Da klassische Desktop-PCs und Tablets aber selten eine dedizierte GPIO-Leiste besitzen, hält sich der Nutzen in Grenzen.

 Arbeiten ohne DesktopProgramme starten mit Absicht langsam 
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WhyLee 27. Aug 2015

aber man muß es ja nicht installieren.

P1r4nh4 27. Aug 2015

Nur um das mal ein bisschen klar zu stellen. Pagefiles haben recht wenig mit swappen...

Noppen 19. Aug 2015

Tatsächlich war es bislang kein Problem, direkt auf dem Pi (1!) zu entwickeln. Unter...

fuzzy 16. Aug 2015

Wenn man jetzt Darling noch irgendwo installiert bekäme. D: Schade, dass so ein...

am (golem.de) 16. Aug 2015

Windows 10 IoT gibt es auch für das Minnowboard Max, das auf einem Intel-Atom basiert. Im...


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