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Windows 10: Intel entfernt OEM-Zwang für Grafiktreiber

Nutzer sind nicht mehr auf Grafiktreiber-Updates von PC-Herstellern angewiesen - mit einer wichtigen Einschränkung.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Control-Panel im Store
Intels Control-Panel im Store (Bild: Microsoft)

Intel hat den Grafiktreiber v26.20.100.8141 für Windows 10 veröffentlicht und eine fast schon revolutionäre Neuerung integriert: Der Treiber lässt sich einfach so auf einem Notebook oder Komplett-PC installieren. Das mag kurios klingen, ist aber ein gewaltiger Fortschritt, denn bisher wurde das oft durch OEM-Anpassungen verhindert.

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Statt schlicht einen neuen Treiber aufzuspielen, sobald er von Intel bereitgestellt wurde, mussten Nutzer bisher meist warten, bis der jeweilige OEM diesen selbst validiert und per Windows-Update oder ein eigenes Tool ausgeliefert hatte. Gerade Besitzer älterer Systeme standen daher teils vor dem Problem, dass ein aktualisierter Grafiktreiber eventuelle Fehler behebt oder die Leistung in bestimmen Szenarien steigert, der OEM aber keine Anstalten macht, eine angepasste Version zu veröffentlichen.

Für den v26.20.100.8141 gibt es allerdings eine Einschränkung: Microsoft sieht seit Windows 10 v1803 vor, dass Treiber auch im DCH-Format (Declarative Componentized Hardware) als UWP-Version (Universal Windows Platform) verteilt werden. Hier sind die einzelnen Komponenten modular, weshalb bei einem DCH-Treiber etwa das Control-Panel aus dem Microsoft Store nachgeladen wird. Das bedeutet allerdings auch, dass der v26.20.100.8141 nur installiert werden kann, wenn zuvor schon ein DCH-Treiber vorhanden war. Ist einzig ein Legacy-Treiber vorhanden, fällt das Upgrade aus.

Der von Intel als Unlocked bezeichnete DCH-Treiber steht derzeit rein für Windows 10 in der 64-Bit-Version ab v1709 bereit. Er unterstützt alle Grafikeinheiten in Xeon-, Core-, Pentium-, Celeron- und Atom-Prozessoren ab der Gen9. Das entspricht Skylake respektive Apollo Lake oder neuer. Intel rät dennoch dazu, den Unlocked-DCH-Treiber primär zu verwenden, um hinzugekommene Funktionen zu testen oder zu prüfen, ob ein Fehler tatsächlich behoben wurde.

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