Neue Windows-Einstellungen existieren parallel zur Systemsteuerung
Eigentlich wollte Microsoft mit Windows 10 eine zentrale Systemkonfiguration einführen. Das Ziel wurde aber zwischenzeitlich auf Eis gelegt, denkbar ist, dass die Vereinheitlichung mit einem späteren Update nachgereicht wird. Es ist bedauerlich, dass Microsoft einer zentralen Kommandozentrale offenbar nur eine geringe Bedeutung beigemessen hat. Denn dadurch wird das System nicht nur an unterschiedlichen Stellen konfiguriert, sondern die betreffenden Dialoge sind auch komplett unterschiedlich gestaltet. Und für den Anwender ist es nicht so leicht nachzuvollziehen, wo welche Einstellung zu finden ist.
Die neuen Einstellungen decken bereits viele Funktionen ab, aber bei weitem nicht alle Einstellungen der Systemsteuerung, so dass bestimmte Optionen zusätzlich gesucht werden müssen. Immer wieder einmal öffnet ein Klick in den Einstellungen ein Windows-7-Dialogfeld aus der alten Systemsteuerung, das wirkt optisch sehr uneinheitlich. Zu allem Überfluss gibt es als dritte Konfigurationsoption noch die Computerverwaltung.
Der PDF-Druckertreiber ist vorinstalliert
Erfreulich ist die Integration eines umfangreichen Rechtemanagements für alle Apps, so dass der Nutzer gezielt Berechtigungen vergeben und auch wieder entziehen kann. Eine weitere Neuerung könnte für viele von Vorteil sein, die PDF-Dokumente erstellen wollen, aber keine zusätzliche Software dafür installieren möchten. Mit Windows 10 lassen sich alle Dokumente nun in ein PDF-Dokument drucken. Den Microsoft-eigenen XPS-Writer gibt es weiterhin.
An Notebooknutzer richtet sich ein spezieller Akkustromsparmodus, der sich entweder automatisch aktiviert oder manuell dazugeschaltet wird. Nach der Aktivierung werden Hintergrunddienste und Benachrichtigungen deaktiviert und die Displayhelligkeit verringert. Bei Bedarf kann der Nutzer einzelnen Apps erlauben, auch im Akkusparbetrieb im Hintergrund weiterzulaufen und Benachrichtigungen zu verschicken.
Die Programmverwaltung ist verworren
Vor allem bei der Verwaltung von Apps und Programmen sowie Windows-Funktionen stört das Fehlen einer zentralen Verwaltungseinheit und führt zu einem Bedienungschaos. In der Programme-Übersicht der Systemsteuerung fehlen generell alle Modern-UI-Apps, nur in der Programme-Übersicht in den Einstellungen werden sowohl Programme als auch Apps aufgeführt. Hier fehlt allerdings eine Filterfunktion, um die beiden doch sehr unterschiedlichen Programmgruppen bei Bedarf auseinanderhalten zu können. Dieser Bereich dient vor allem der Deinstallation nicht mehr benötigter Apps oder Programme.
Ähnliche Probleme treten auch beim An- und Abschalten von Windows-Funktionen auf. Dies ist sowohl in den Einstellungen als auch in der Systemsteuerung möglich. Alle Windows-Funktionen aus der Windows-7-Zeit sind dort untergebracht. In den Einstellungen finden sich hingegen nur die neuen Windows-10-Funktionen wie etwa die Nachinstallation zusätzlicher Wörterbücher für die Bildschirmtastatur, die Handschriftenerkennung oder die Auswahl einer anderen Cortana-Sprache.
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