Die Unfreiheiten des Startmenüs
Aber auch nach diesem Kniff ist noch immer nicht sichergestellt ist, dass die letzten fünf Programme immer in der Liste erscheinen. Denn sobald ein Programm im Kachelbereich angeheftet wird, verschwindet es aus der Meistverwendet-Liste und erscheint dort nicht mehr. Weil die Meistverwendet-Liste auf fünf Einträge beschränkt ist, kann es leicht passieren, dass ein Programm daraus verschwindet, das man dort gerne dauerhaft haben möchte. Dann bleibt dem Nutzer nur, andere Programme aus der Liste Stück für Stück zu löschen.
Unglücklich gelöst ist die Art die Konfiguration des Startmenüs: Der linke Bereich wird über den Starteintrag in den Einstellungen konfiguriert, der rechte Bereich direkt innerhalb des Startmenüs.
Der Startknopf hat ein neues Kontextmenü
Der Startknopf hat ein spezielles Kontextmenü bekommen, das erstaunlicherweise keinen Direkt-Aufruf der neuen Windows-10-Einstellungen erlaubt und das alternativ mit der Tastenkombination Windows-Taste+X aufgerufen werden kann. Darüber können direkt die alte Systemsteuerung und die Computerverwaltung geöffnet werden. Zudem sind einige Kategorien der Systemsteuerung direkt erreichbar und auch die Kommandozeile lässt sich darüber aufrufen. Auch die alte Run-Dialogbox und der neu gestaltete Taskmanager lassen sich darüber öffnen.
Das Windows-10-Startmenü ist weiterhin vor allem auf die Nutzung von Apps mit Kachelunterstützung ausgelegt. Herkömmliche Windows-Programme werden zwar berücksichtigt, aber deutlich schlechter unterstützt. In den Kachelbereich legen sich solche Programme generell nicht, der Anwender muss sie dort bei Bedarf selbst anheften.
Außerdem legen viele klassische Windows-Programme bevorzugt Verzeichnisse in der Startmenü-Struktur ab und sind dann nicht mehr so leicht in der Liste aller Programme zu finden, weil das betreffende Icon nicht auf der Hauptebene zu finden ist. Das passt dann nicht mehr zum übrigen Aufbau des Windows-10-Startmenüs und mindert den Bedienungskomfort. Schade, dass Microsoft das Anlegen von Verzeichnissen nicht verhindert und den Anwender bei der Installation fragt, welche der vorgeschlagenen Verknüpfungen im Startmenü landen sollen.
Der Anwender hat zu wenig Freiheit
Innerhalb solcher Programmverzeichnisse gibt es oft auch Verknüpfungen auf Dokumentationen. Wer diese aus dem Startmenü tilgen möchte, hat einiges vor sich. Denn es ist nicht ohne weiteres möglich, Einträge aus dem Startmenü zu löschen. Das Verschieben von Einträgen ist ebenfalls generell nicht möglich, sie erscheinen nur in alphabetischer Reihenfolge. Zum Löschen des Eintrags kann der Nutzer per Kontextmenü den Pfad im Datei-Explorer öffnen und darüber dann die Verknüpfung löschen. Das ist keine sonderlich elegante Lösung.
Aber auch an anderer Stelle behandelt Windows 10 Programme anders als Apps. Apps lassen sich direkt aus dem Startmenü mittels Kontextmenü und nach einer Sicherheitsabfrage deinstallieren. Bei klassischen Windows-Programmen funktioniert das nicht. Den Kontextmenü-Eintrag gibt es zwar, aber nach Auswahl der Deinstallation öffnet sich dann nur die Programme-Übersicht der Systemsteuerung, in der dann nach dem vorher ausgewählten Programm gesucht werden muss.
Es bleibt etwas unklar, warum sich Windows-Programme auf diesem Weg nicht deinstallieren lassen. Aber wenn das nicht machbar ist, sollte der Hersteller konsequenterweise den Deinstallationsbefehl für diese Programme ausblenden.
Im Kachelbereich lassen sich Laufwerksverzeichnisse anheften. Das ist für Anwender interessant, die viel mit Verzeichnissen arbeiten und dabei selten auf die von Windows vorgegebenen Ordner zurückgreifen wollen. Das geht aber nicht per Drag-and-Drop, sondern nur über das Kontextmenü (anheften an Start).
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| Im Startmenü läuft noch nicht alles rund | Zwei neue Symbole für die Taskleiste |










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