Im Startmenü läuft noch nicht alles rund
Auch die Größe der Kachel einer App kann vom Nutzer bestimmt werden, bis zu vier Größen stehen zur Wahl. Je nach App können aber auch weniger Größen zur Verfügung stehen. In der kleinsten Größe ist die Live-Funktion nicht nutzbar, das ergäbe aber auch nicht sonderlich viel Sinn, denn der Platz würde kaum ausreichen, um gut erkennbar Informationen innerhalb einer Kachel anzuzeigen. Aber auch bei der nächstgrößeren Kachel kann die Live-Funktion fehlen, wenn die App dies nicht unterstützt.
Ordnerfunktionen stehen im Kachelbereich generell nicht zur Verfügung, es gibt aber Rubriken, um etwas Ordnung zu halten. Eine neue Rubrik kann angelegt werden, indem eine App außerhalb einer bestehenden Rubrik abgelegt wird. Dann erstellt sich eine neue Rubrik, die der Nutzer bequem betiteln kann. Über ein Kontextmenü lassen sich hingegen keine neuen Rubriken anlegen. Die jeweiligen Rubriken lassen sich im Kachelbereich umsortieren. Damit lassen sich größere Programmbereiche mit einem Mal an eine andere Stelle verschieben.
Sperrfunktion ist umgezogen
Im linken Bereich finden sich einige feste Menüpunkte, die nicht einfach mit der Maus verschoben werden können. Neben einem Menüpunkt zum Ausschalten sind das standardmäßig der Eintrag zum Öffnen der Einstellungen, der Datei-Explorer und die Liste mit allen Programmen. An den Datei-Explorer ist ein Kontextmenü geknüpft, über das der Nutzer auf die üblichen Windows-Pfade etwa für Dokumente und Fotos zugreifen kann.
Der Menüpunkt Ausschalten ist künftig nur noch dafür gedacht, den Computer neu zu starten, auszuschalten oder in den Bereitschaftsmodus zu wechseln. Zum Kontenwechsel muss der Nutzer auf den Nutzernamen ganz oben im linken Bereich des Startmenüs klicken. Darüber kann das Gerät gesperrt oder der Benutzer gewechselt werden. Weiterhin ist das auch mit der Tastenkombination Windows-Taste+L möglich.
Über die Einstellungen lässt sich der linke Bereich des Startmenüs konfigurieren. So können die Einträge Einstellungen und Datei-Explorer abgeschaltet werden. Außerdem lassen sich weitere Einträge aktivieren. So können die Verzeichnisse Dokumente, Downloads, Musik, Bilder, Videos und der persönliche Ordner im Startmenü verankert werden. Darüber hinaus sind Verknüpfungen zu den Netzwerkeinstellungen und zur Heimnetzgruppe aus der alten Systemsteuerung möglich.
Die Dokumentenfunktion von Programmen ist halbherzig umgesetzt
An sich zeigen Programme auch weiterhin im Startmenü die damit geöffneten Dokumente an. Allerdings wurde diese Funktion sehr halbherzig implementiert, so dass sich der Nutzer sehr stark an das System anpassen muss, um es weiter zu verwenden. Denn diese Funktion steht nur noch in der Liste "meistverwendet" im linken Bereich zur Verfügung. Die Liste mit maximal fünf Einträgen lässt sich nur eingeschränkt vom Nutzer bestimmen, er kann darin befindliche Einträge nur löschen, aber nicht anheften. In Windows 7 konnte der Nutzer die Menge der Einträge noch festlegen.
Wenn in dieser Liste ein Programm erscheint, dem geöffnete Dokumente zugeordnet sind, zeigt ein Klick auf das Pfeilsymbol die betreffenden Dokumente an. Damit das funktioniert, muss nach der ersten Einrichtung des Systems erst einmal die Meistverwendet-Liste bereinigt werden. Dort befinden sich von Microsoft vorgegebene Apps und blockieren die Liste. Denn erst wenn diese Eintrag für Eintrag entfernt wurden, landen dort neu gestartete Programme.
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| Das Windows-10-Startmenü macht vieles anders | Die Unfreiheiten des Startmenüs |










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