Das Windows-10-Startmenü macht vieles anders
Seit Windows 95 ist das Startmenü die Kommandozentrale des Betriebssystems. Microsoft hat dafür vor 20 Jahren sogar eine neue Taste auf Tastaturen eingeführt: die Windows-Taste, mit der das Startmenü direkt aufgerufen wird. Außerdem werden darüber systemweite Tastenkürzel zur Steuerung des Betriebssystems realisiert. Die Grundfunktion des Startmenüs ist mit Windows 10 unverändert geblieben: das schnelle Aufrufen von Programmen. Wie auch unter Windows 7 öffnet sich das Startmenü mittels Windows-Taste oder, indem mit der Maus auf den Startknopf gedrückt wird.
Mit der Einführung der Windows-Apps und des Kachelsystems, das aus der Windows-Phone-Welt übernommen wurde und aus Windows 8 bekannt ist, wird das Startmenü verstärkt zu einer Informationszentrale. Wie gut das funktioniert, hängt zum Großteil von der Konfiguration durch den Anwender ab. Etliche Apps können auf den Startmenü-Kacheln aktuelle Informationen anzeigen. So können etwa der aktuelle Wetterbericht, neue Schlagzeilen oder Sportergebnisse direkt im Startmenü eingeblendet werden. Nach Öffnen des Startmenüs stehen diese Informationen sofort bereit, wenn die betreffende Kachel an der passenden Stelle postiert ist.
Die App-Kacheln können als Ersatz für die bisherigen Windows-Gadgets angesehen werden, die seinerzeit noch auf dem Desktop abgelegt werden mussten. Sie waren nur zu sehen, wenn keine Programme im Weg waren. Mit den Kacheln im Startmenü ist das in der Praxis besser gelöst: Der Nutzer sieht die gewünschten Informationen, sobald das Startmenü aufgeklappt ist.
Das Startmenü hat zwei Bereiche
Vom Aufbau her hat sich das Startmenü seit Windows 7 verändert: Die funktionale Zweiteilung ist zwar geblieben, aber anders belegt. Auf der linken Seite sind weiter alle Programme erreichbar und der rechte Bereich dient zum schnellen Programmstart und zur Anzeige von Kachelinformationen. Der rechte Bereich kann vom Nutzer beliebig gestaltet werden. Er kann festlegen, welche Apps dort an welcher Stelle eingeblendet werden. Für die Kacheln gibt es zwar eine Art Raster, aber sie müssen nicht zwingend alle auf der gleichen Höhe sein.
Apps und Programme können via Kontextmenü auf das Startmenü geheftet werden. Das empfinden wir in der Praxis als deutlich einfacher, als das Programm mühsam mittels Drag-and-Drop auf das Menü zu schieben. Leider werden neue Einträge immer ans Ende der Liste gesetzt. Wer das Programm weiter oben angesiedelt sehen möchte, muss das betreffende Icon weiterhin erst mit der Maus an die gewünschte Stelle schieben.
Die Größe des Startmenüs ist variabel
Die Größe des Startbildschirms kann der Nutzer in Grenzen mit der Maus selbst festlegen: Es kann nach rechts und nach oben vergrößert werden. Die Mindest- und Maximalgröße bei der Mausvergrößerung wird aber jeweils vorgegeben. Nur über die Einstellungen kann zudem ein Vollbildmodus aktiviert werden. Hier macht sich wieder ein Logikfehler in der Bedienung bemerkbar. Dann erscheint das Startmenü bildschirmfüllend und konzentriert sich ganz auf die Anzeige der Kacheln. Der linke Bereich des Startmenüs ist ausgeblendet und erst erreichbar, wenn er aufgeklappt wird. Die Liste aller Applikationen ist hinter einem weiteren Menüpunkt verborgen, der direkt aus der Kachelansicht erreichbar ist.
Der Kachelbereich kann auch komplett verschwinden. Allerdings verhindert das Betriebssystem, dass nur der linke Teil des Startmenüs zu sehen ist, sobald auch nur eine Kachel angeheftet wurde. Es müssen also manuell Stück für Stück alle Kacheln entfernt werden. Anschließend kann das Startmenü auf den linken Bereich verkleinert werden, der Kachelbereich verschwindet dann komplett. Hier wäre es angenehmer, wenn der Kachelbereich auch ohne dieses umständliche Prozedere weggeschoben werden könnte.
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