Verfügbarkeit und Fazit
In der Vergangenheit ist es immer mal wieder vorgekommen, dass ein Windows-Patch fehlerhaft war und Anwender nach der Installation ihren Computer nicht mehr ohne weiteres verwenden konnten. Somit steigt für Microsoft die Verantwortung, Windows-Updates oder -Patches besser vor der Verteilung zu prüfen. Denn Sicherheitspatches sind von der Verzögerungsoption generell ausgenommen und werden immer sofort installiert.
Mit dem Wechsel auf Windows 10 verschwinden alle Media-Center-Komponenten aus dem Betriebssystem. Im Zuge dessen kann das Betriebssystem ohne Zusatzsoftware keine DVDs mehr abspielen. Der Nutzer muss sich dann also Zusatzsoftware installieren, wenn er weiterhin DVDs auf dem Computer abspielen möchte. Nach einem Upgrade auf Windows 10 verteilt Microsoft kostenlos eine eigene DVD-Player-App.
Preis und Verfügbarkeit
Für Windows-7-Nutzer gibt es Windows 10 derzeit kostenlos. Microsoft bietet das Gratisupgrade auf das neue Betriebssystem ein Jahr lang an. Nach Ablauf des Jahres kann ein installiertes Windows 10 ohne Aufpreis weiter genutzt werden. Bei Bedarf kann Windows 10 auch neu aufgespielt werden, dazu muss allerdings vorher das Upgrade durchgeführt worden sein. Wer diesen Schritt überspringen will, muss für Windows 10 bezahlen.
Im Electronic Software Download kostet Windows 10 Home 135 Euro. Für Windows 10 Pro werden 280 Euro fällig. Wer Windows 10 vor dem kostenlosen Upgrade erst ausprobieren will, wird dazu die Möglichkeit haben. Microsoft will eine Testversion zur Verfügung stellen. Wer von Windows 10 Home auf die Pro-Ausführung wechseln will, muss ein entsprechendes kostenpflichtiges Upgrade erwerben.
Fazit
Nutzern von Windows 7 können wir den Wechsel auf Windows 10 empfehlen - trotz der vielen kleinen Unstimmigkeiten. Mit Windows 10 erfüllt Microsoft sein Versprechen, mit der Gestaltung des Betriebssystems wieder stärker auf die Anforderungen von Büroarbeitern einzugehen. Das Betriebssystem lässt sich wieder gut mit Tastatur und Maus bedienen, die Abwesenheit eines Touchscreens macht sich nicht negativ bemerkbar.
Das neue Design des Startmenüs ist gelungen und der Nutzer gewöhnt sich schnell daran. Dennoch sollte Microsoft beim Startmenü noch einiges nachbessern, denn so manche Inkonsistenz stört beim täglichen Arbeiten, wenn viel mit Programmen und Apps hantiert wird. Die Einführung des Info-Centers ist sinnvoll und vereinfacht die tägliche Arbeit mit dem Betriebssystem, wobei die gut konfigurierbaren Schnelleinstellungen eine große Hilfe sind.
Mit Windows 10 erhält Microsofts Betriebssystem erstmals direkt eine Unterstützung für virtuelle Desktops, mit denen sich die anstehenden Aufgaben besser als bisher strukturieren lassen. Dieser Schritt war mehr als überfällig, leider ist die Umsetzung noch nicht ganz zufriedenstellend. Mit einigen Kniffen lassen sich aber einige Unzulänglichkeiten beheben. Möglicherweise gibt es hier noch einmal Optimierungen mit einem künftigen Funktionsupdate für Windows 10.
Wünschenswert wäre es, dass Microsoft schon bald sein Ziel umsetzt und die bisherige Systemsteuerung komplett in die neuen Windows-10-Einstellungen integriert. Dann gäbe es ein zentrales Steuerungselement für die gesamte Konfiguration des Betriebssystems. Das Betriebssystem ließe sich so deutlich angenehmer konfigurieren.
Solange es das kostenlose Upgrade auf Windows 10 gibt, sollten Anwender von Windows 7 auf das neue Betriebssystem wechseln. Die wenigen Verschlechterungen und Unstimmigkeiten werden durch die vielen Verbesserungen mehr als aufgewogen. Leider muss der Nutzer bezüglich der Updates viel Kontrolle aus der Hand geben, was viele Nutzer als echte Einschränkung empfinden könnten. Falls Microsoft bei seiner jetzt eingeschlagenen Linie bleibt, werden sich Windows-Nutzer aber langfristig darauf einstellen müssen.
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