Fazit

Wir kommen mit Windows 10 auf einem Tablet besser zurecht als mit Windows 8.1 und dessen ständigem Wechsel zwischen Desktop-Oberfläche und Modern UI. Bei der letzten Windows-Version haben wir trotz Touch-Bedienung meist auf dem Desktop herumhantiert, glücklicherweise auf einem Surface Pro mit aktivem Stift. Wer diesen nicht hat, muss sich viel zu häufig mit seinen Fingern durch viel zu kleine Schaltflächen quälen.

  • Der Startbildschirm des Tablet-Modus von Windows 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch von rechts blendet das Action Center ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch von links bringt eine Auflistung der meistverwendeten Anwendungen auf den Schirm. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht aller installierten Apps ist ebenfalls am rechten Rand untergebracht. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Split-Screen-Modus ermöglicht es wieder, zwei Anwendungen gleichzeitig zu benutzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht der aktuell geöffneten Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Klick im Action Center schaltet auf den Desktop-Modus um. (Screenshot: Golem.de)
  • Dann werden auch Apps aus dem Windows Store als verschiebbare Fenster angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Action Center ist auch im Desktop-Modus nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
Ein Split-Screen-Modus ermöglicht es wieder, zwei Anwendungen gleichzeitig zu benutzen. (Screenshot: Golem.de)

Bei Windows 10 hingegen hat Microsoft eine gute Balance zwischen dem Touch- und dem Desktop-Bereich gefunden: Wir haben im Tablet-Modus nicht das Bedürfnis, zur besseren Bedienung in den Desktop-Modus umzuschalten, da auch X86-Anwendungen wie Apps aus dem Windows Store innerhalb der Touch-Oberfläche geladen werden. Auch werden wir im Desktop-Modus nicht immer wieder in den Touch-Modus geworfen, wie unter Windows 8.1, wenn wir den Windows-Button drücken.

Auf der anderen Seite hat Microsoft die Kacheloberfläche besser in den Desktop-Modus integriert als unter Windows 8.1: Statt jedes Mal in die vom Desktop-Modus abgetrennte Metro UI zu gehen, wenn der Windows-Button gedrückt wird, wird das Kachelmenü einfach als Startmenü eingeblendet - der Sprung zwischen den Ebenen entfällt.

Allerdings kann das verbesserte Grundgerüst des Betriebssystems nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch im Touch-Modus viele X86-Anwendungen noch nicht auf die Benutzung mit dem Finger ausgelegt sind. Bei vielen Programmen sind die Bedienungselemente zu klein und mit dem Finger schwer zu treffen - hier müssten Hersteller mehr optimieren.

Konzentrieren wir uns bei der Bewertung aber auf Windows 10 selbst, so können wir deutliche Fortschritte gegenüber Windows 8.1 feststellen. Besonders Nutzer von Tablets ohne Eingabestift werden die verbesserte Bedienbarkeit schätzen.

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 Desktop-Modus? Brauch' ich nicht
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tonictrinker 04. Aug 2015

Sehe ich auch so.

tonictrinker 04. Aug 2015

Und was sagt ihr zu Egde? Meiner Meinung nach gegenüber der MUI-Version des IE ein...

gadthrawn 31. Jul 2015

Von den Themen die mich interessiert habe wurde z.B. NULL noch geändert. Obwohl es bei...

blablabla23 31. Jul 2015

Nachtrag: Bildschirmtastatur erscheint nicht mehr von alleine. Manche Einstellungen kann...



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