Windows 10: Fehlerhaftes DNS ist Grund für Probleme in Windows Update

Nach den Problemen mit Azure-Datenbanken musste Microsoft auch beim Windows-Update-Dienst einige Fehler einräumen. Der Bug scheint mit dem vergangenen Azure-Vorfall zusammenzuhängen: Korrumpierte DNS-Server verhinderten die Kommunikation von Windows-PCs mit den Servern. Microsoft schreibt dazu in einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) : "Der Windows-Update-Dienst war von einer Datenkorrumpierung betroffen, die von einem externen DNS-Anbieter ausging." Mittlerweile sei das Problem wieder behoben, wie das Unternehmen bereits vor einigen Tagen versicherte.
"Das Problem wurde noch am selben Tag behoben und Windows Update arbeitet wieder normal" , ergänzt das Unternehmen. Trotzdem berichten anscheinend einige Nutzer, noch von den Einschränkungen betroffen zu sein. Microsoft geht davon aus, dass sich der Fehler von selbst löst, wenn DNS-Server ihre Namenstabellen automatisch mit den von Microsoft korrigierten Einträgen ihrer Master-Server abgleichen und entsprechend aktualisieren.
Alte Fehler noch immer aktuell
Im selben Eintrag sind weiterhin Fehlermeldungen angegeben, an denen Microsoft bereits seit November 2018 arbeitet. So sind für das Problem mit Trend-Micro-Software und F5-VPNs noch immer Upgrade-Blocker aktiv. Für ersteres Produkt gibt es mittlerweile einen Patch. Der VPN-Fehler ist aber noch nicht gelöst. Auch ein Bug mit Intel-Displaytreibern ist noch nicht vollständig behoben. Microsoft rät zum Herunterladen des aktuellen Grafiktreibers von Intel mit Windows Update. Die Voraussetzung ist, dass Hardwarehersteller diese für ihre Geräte freigeben.
Zu allen Problemen hat Microsoft am 1. Februar 2019 weitere Informationen preisgegeben. Es ist nicht klar, wann das Unternehmen sie endgültig beseitigen und Windows Update für betroffene Nutzer wieder automatisch verteilt.