Windows 10: Desktop-App von Onenote wird durch UWP-Version ersetzt

Microsoft will seine Desktopversion der Notizsoftware Onenote 2016 nicht weiterentwickeln. Stattdessen wird die UWP-App Onenote for Windows 10 den Platz im Office-2019-Paket belegen. Laut Microsoft(öffnet im neuen Fenster) sei das eine Reaktion auf Nutzerfeedback, nachdem eine einzelne einheitliche Version des Notizprogramms gewünscht wurde. Die Desktop-App wird jedoch weiterhin mit Aktualisierungen versorgt, bis der Support 2020 für Office 2016 und das darin enthaltene Desktop-Onenote abläuft.
Nutzer, die Onenote 2016 bevorzugen, werden dies immer noch herunterladen können. Das Programm ist sowohl in Office 365 als auch dem kommenden Office 2019 enthalten - als optionale Komponente. Allerdings werden dem Programm seitens Microsoft keine weiteren Funktionen hinzugefügt. Lediglich Sicherheitspatches, Bugfixes und allgemeiner Kundenservice sollen weitergeführt werden.
Mehr Funktionen für UWP-Version
Für die UWP-App Onenote for Windows 10 wird es hingegen viele neue Funktionen geben. Im späten Sommer 2018 will Microsoft etwa eine Suche nach Tags integrieren. Nutzer können ihre Dokumente und Unterlagen entsprechend markieren, was eine Sortierung und das Wiederfinden älterer Aufzeichnungen vereinfachen soll. Es wird auch Tags geben, die andere Nutzer in geteilten Dokumenten einsetzen können.
In Verbindung damit will Microsoft die Sync-Funktion der App verbessern. Änderungen werden auf allen Geräten, auf denen ein Dokument geöffnet ist, mit wenig Verzögerungen synchronisiert. Es ist sinnvoll, dass sich Microsoft auf die UWP-Version von Onenote konzentriert. Sie ist definitiv eine viel genutzte App, die auch in Microsofts Surface Pro teilweise direkt integriert ist. So erreichen Nutzer des Surface Pro 3 das Programm mit einem Klick auf den Stift.