Windows 10: Betriebssystem erhält Bild-in-Bild-Funktion

Microsoft hat ein neues Insider-Preview-Build von Windows 10 veröffentlicht. Das Betriebssystem erhält eine Bild-in-Bild-Funktion, um mehr Informationen im Blick zu behalten. Außerdem gibt es eine automatische Sperrmöglichkeit, die allerdings derzeit nicht ausprobiert werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 10 mit Bild-in-Bild-Funktion
Windows 10 mit Bild-in-Bild-Funktion (Bild: Microsoft)

Mit dem aktuellen Insider-Preview-Build stellt Microsoft einige Neuerungen vor, die später Bestandteil des Creators Updates für Windows 10 werden. Die Vorabversion wird über den Fast Ring des Windows-Insider-Programms verteilt und kann entsprechend ausprobiert werden. Mit der Funktion Compact Overlay Window sollen Nutzer einen besseren Überblick erhalten.

Bild-in-Bild-Funktion kommt für Skype

Stellenmarkt
  1. Service Manager Datenbanksysteme (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, Dresden, Ingolstadt, Wolfsburg
  2. IT-Systemadministrator*in für Windows Server, SharePoint, SQL und RDS
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
Detailsuche

Compact Overlay Window entspricht im Grunde einer Bild-in-Bild-Funktion und steht jetzt auch für UWP-Apps bereit. Es handelt sich um ein kompaktes Programmfenster, das sich über andere Programme legt und somit immer sichtbar ist. Der Nutzer kann darin etwa ein Video abspielen oder einen Sprachanruf laufen lassen, während er im Vordergrund in einem anderen Programm arbeitet. Der Videoinhalt oder der Anruf kann so bequem nebenher beobachtet werden.

Für die Nutzung der neuen Funktionen müssen Programme angepasst werden, aber Microsoft verspricht, dass der Aufwand gering sein soll. Demnächst sollen die Film-und-TV-App von Microsoft sowie Skype entsprechend angepasst werden, damit diese den Bild-in-Bild-Modus unterstützen.

Dynamic Lock für mehr Sicherheit

Für eine erhöhte Sicherheit wird die Funktion Dynamic Lock eingeführt. Damit soll sichergestellt werden, dass der Computer automatisch gesperrt wird, wenn sich der Nutzer entfernt. Die Identifikation erfolgt über das Smartphone des Nutzers. Dazu wird das Smartphone über Bluetooth mit dem Windows-10-Gerät verbunden. Sobald das Smartphone keinen Kontakt mehr zum Computer hat, wird dieser nach 30 Sekunden gesperrt.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security Workshop
    27.-29. Oktober 2021, online
  2. PowerShell Praxisworkshop
    20.-23. Dezember 2021, online
  3. AZ-104 Microsoft Azure Administrator
    13.-16. Dezember 2021, online
Weitere IT-Trainings

Derzeit kann diese Funktion nur schwer ausprobiert werden. Denn im aktuellen Build gibt es einen Fehler beim Aufbau einer neuen Bluetooth-Verbindung, so dass diese Funktion nicht bereitsteht. Wer also sein Smartphone nicht bereits mit dem Insider Preview von Windows 10 verbunden hat, kann Dynamic Lock derzeit nicht ausprobieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elgooG 09. Feb 2017

WTF? Seit Windows 95 gibt es für Win32-Fenster die TopMost-Eigenschaft welche die Z-Order...

blariog 09. Feb 2017

Es gibt ja auch kostenlose Software, die das Sperren per BT macht. Ich hatte mal...

ip (Golem.de) 09. Feb 2017

wir haben den Artikel ergänzt und deutlicher auf diesen Aspekt hingewiesen. Danke für den...

Captain_Koelsch 09. Feb 2017

Also Bluetooth hat so ziemlich kaum Auswirkungen auf den Akkuverbrauch. WLAN zieht den...

Nein! 09. Feb 2017

Dazu müsste erst einmal eine Javascript API genau das ermöglichen was aber kaum...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Waffensystem Spur
Menschen töten, so einfach wie Atmen

Soldaten müssen bald nicht mehr um ihr Leben fürchten. Wozu auch, wenn sie aus sicherer Entfernung Roboter in den Krieg schicken können.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Waffensystem Spur: Menschen töten, so einfach wie Atmen
Artikel
  1. Wochenrückblick: Moderne Lösungen
    Wochenrückblick
    Moderne Lösungen

    Golem.de-Wochenrückblick Eine Anzeige gegen einen Programmierer und eine neue Switch: die Woche im Video.

  2. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

  3. OpenBSD, TSMC, Deathloop: Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt
    OpenBSD, TSMC, Deathloop
    Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt

    Sonst noch was? Was am 15. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 40€ Rabatt auf Samsung-SSDs • Crucial 16GB Kit 3600 69,99€ • Razer Huntsman Mini 79,99€ • Gaming-Möbel günstiger (u. a. DX Racer 1 Chair 201,20€) • Alternate-Deals (u. a. Razer Gaming-Maus 19,99€) • Gamesplanet Anniversary Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /