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Windows 10 20H2: Bug in Nutzerverwaltung verhindert Windows-10-Update

Seit einigen Wochen berichten Nutzer von einem Fehler im Windows-Dienst Lsass.exe. Microsoft bestätigt: Das liegt an umbenannten Accounts.
/ Oliver Nickel
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Windows 10 gibt einen Fehler aus, wenn Windows-Accounts umbenannt wurden. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Windows 10 gibt einen Fehler aus, wenn Windows-Accounts umbenannt wurden. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Personen, die auf Version 20H2 von Windows 10 aktualisieren wollen, stoßen in einigen Fällen bereits seit Ende Oktober(öffnet im neuen Fenster) auf ein Problem. Das Betriebssystem gibt einen Fehlerdialog aus, wenn auf die Kontoübersicht des OS zugegriffen wird. Dieser verhindert, dass das Update installiert werden kann. Microsoft hat das Problem nun auf offizieller Seite bestätigt(öffnet im neuen Fenster).

"Dieser PC kann nicht auf Windows 10 aktualisiert werden. Ihre PC-Einstellungen werden auf dieser Version von Windows 10 noch nicht unterstützt", heißt es im angezeigten Fehlerdialog. Dieser soll allerdings ein schwerwiegenderes Problem verhindern, welches nach der Installation von 20H2 auftritt. Das Update kann den Systemprozess lsass.exe(öffnet im neuen Fenster) zum Absturz bringen, wodurch das OS in einer Minute neu gestartet werden soll. Das führt bei einigen Betroffenen zu mehreren Neustarts in der Stunde.

Der Grund sind umbenannte Windows-Accounts

Betroffen sind laut Microsoft nur Geräte, bei denen die betriebssysteminternen Accounts wie Administrator oder Gast umbenannt wurden. Im Application Event Log (Event ID 1015) wird ein entsprechender Fehler von lsass.exe mit dem Status Code C0000374 eingetragen. Aus diesem Grund habe Microsoft das Upgrade für gefährdete Geräte ausgesetzt.

Der Hersteller empfiehlt, auf eine vorherige Version von Windows 10 zurückzuspielen, sollte der Fehler auftreten und sich das Gerät permanent neu starten wollen. Patches können im Einstellungsmenü Windows Update unter Update-Verlauf zurückgespielt werden. Alternativ ist es auch möglich, alle in Windows eingebauten Accounts wieder auf ihre Standardnamen zurückzusetzen.

Derweil arbeitet Microsoft laut eigenen Aussagen an einer Lösung des Problems. Einen Termin nannte das Unternehmen nicht.


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