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Windkraft und Solar: Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erreicht Rekord

Windkraft und Photovoltaik sind im dritten Quartal wichtigste Quellen für die Stromerzeugung vor Kohle gewesen. Ein Grund: das Wetter.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Windkraft und Photovoltaik haben im dritten Quartal in Deutschland für eine Rekord-Stromerzeugung gesorgt. (Bild: Pexels)
Windkraft und Photovoltaik haben im dritten Quartal in Deutschland für eine Rekord-Stromerzeugung gesorgt. Bild: Pexels / Pexels-Lizenz

In Deutschland kommen fast zwei Drittel des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Der Anteil stieg im dritten Quartal 2024 auch dank günstiger Wetterverhältnisse auf 63,4 Prozent – ein Höchststand für dieses Jahresviertel, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte(öffnet im neuen Fenster) . Im Vorjahreszeitraum lag der Anteil noch bei 60,6 Prozent.

Die Stromerzeugung aus Windkraft wuchs im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent. Damit blieb Wind mit einem Anteil von 24,7 Prozent wichtigster Energieträger. Das stärkste Wachstum gab es bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik mit 13,5 Prozent – sie war mit 23,8 Prozent zweitwichtigste Stromquelle.

"Der Anstieg der Stromproduktion aus Photovoltaik und Windkraft ist auf besonders sonnen- und windreiche Monate im 3. Quartal 2024 und einen deutlichen Zubau an Photovoltaikanlagen zurückzuführen" , schreiben die Statistiker. Die installierte Leistung war demnach zu Beginn des dritten Quartals um gut ein Fünftel höher als ein Jahr zuvor.

Kohle nur noch drittwichtigster Energieträger

Die in Kohlekraftwerken erzeugte Strommenge sank dagegen im dritten Quartal 2024 um sechs Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Damit machte Kohlestrom als drittwichtigster Energieträger 21,4 Prozent an der erzeugten Strommenge aus (drittes Quartal 2023: 23,4 Prozent). Die Stromerzeugung aus Erdgas sank gemessen am Vorjahresquartal deutlich um fast neun Prozent bei einem Anteil von 11,4 Prozent, nach 12,8 Prozent ein Jahr zuvor.

Die nach Deutschland importierte Strommenge stieg im dritten Quartal um 2,2 Prozent auf 23,6 Milliarden Kilowattstunden. Die Stromexporte wuchsen dagegen um gut 19 Prozent auf 11,8 Milliarden Kilowattstunden. Damit wurde doppelt so viel Strom aus dem Ausland importiert wie ins Ausland exportiert.


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