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Windkraft:
Mehr Balance zwischen Last und Leistung

Windräder sollen heute nicht mehr nur viel Strom erzeugen, sondern auch lange halten. Forscher arbeiten daran, Rotoren und Gondel zu schonen.
/ Jan Oliver Löfken
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Es ist teuer, Rotoren oder Gondel bei Windrädern auszutauschen. Deswegen sollten sie so lange wie möglich halten. (Bild: Philippe Huguen/AFP via Getty Images)
Es ist teuer, Rotoren oder Gondel bei Windrädern auszutauschen. Deswegen sollten sie so lange wie möglich halten. Bild: Philippe Huguen/AFP via Getty Images

Bei jedem Wind die optimale Leistung: Bestimmte dieses Credo die Regelung für Windkraftanlagen in früheren Jahren, hat sich das inzwischen drastisch gewandelt. Verschleiß zu minimieren, rückt immer stärker in den Vordergrund, um mit möglichst geringen Wartungs- und Reparaturkosten eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren zu sichern.

So sollen Windräder nicht mehr aus jeder kräftigen Böe die letzte Kilowattstunde Strom mitnehmen, wenn dabei Lager, Rotoren, Turm oder Getriebestrang an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Sensoren und eine ausgefeilte Regelung helfen, die wirtschaftlichste Balance zwischen Last und Leistung zu finden. Nicht die absolute Stromausbeute, sondern die Stromgestehungskosten (engl. LCOE – Levelized Cost of Electricity) werden zum Maßstab für eine immer intelligenter werdende Anlagensteuerung.

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