Windkraft: Mehr Balance zwischen Last und Leistung

Bei jedem Wind die optimale Leistung: Bestimmte dieses Credo die Regelung für Windkraftanlagen in früheren Jahren, hat sich das inzwischen drastisch gewandelt. Verschleiß zu minimieren, rückt immer stärker in den Vordergrund, um mit möglichst geringen Wartungs- und Reparaturkosten eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren zu sichern.
So sollen Windräder nicht mehr aus jeder kräftigen Böe die letzte Kilowattstunde Strom mitnehmen, wenn dabei Lager, Rotoren, Turm oder Getriebestrang an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Sensoren und eine ausgefeilte Regelung helfen, die wirtschaftlichste Balance zwischen Last und Leistung zu finden. Nicht die absolute Stromausbeute, sondern die Stromgestehungskosten (engl. LCOE – Levelized Cost of Electricity) werden zum Maßstab für eine immer intelligenter werdende Anlagensteuerung.