Abo
  • Services:

Windenergie: Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

Google steigt in das Energiegeschäft ein: Das Unternehmen hat Makani Power gekauft, einen Hersteller von Windturbinen. Makani soll ein Teil von Googles Forschungsabteilung Google X werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Airborne Wind Turbine: Fliegendes Kraftwerk gesellt sich zur Datenbrille.
Airborne Wind Turbine: Fliegendes Kraftwerk gesellt sich zur Datenbrille. (Bild: Makani Power)

Ein Windkraftwerk besteht normalerweise aus Windrädern, die in großer Zahl in der Landschaft stehen. Das Windkraftwerk von Makani Power hingegen fliegt wie ein Drachen in der Luft. Google hat den Hersteller der fliegenden Windturbinen jetzt gekauft. Das hat Makani auf seiner Website bekanntgegeben.

Stellenmarkt
  1. degewo netzWerk GmbH, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Airborne Wind Turbine (AWT) nennt Makani seine Entwicklung: Das ist ein unbemanntes Fluggerät, auf dem mehrere Windturbinen montiert sind. Das Fluggerät funktioniert ähnlich wie ein Drachen: Es ist mit einem Seil an der Erde befestigt, an dem es in der Luft gehalten wird. Der Vorteil ist, dass der Wind in größerer Höhe stärker und stetiger weht.

Turbine und Propeller

Zu der Anlage gehört neben dem Fluggerät selbst eine Bodenstation, an der ein Halteseil und das Kabel festgemacht sind, durch das der Strom vom Drachen zur Erde fließt. Die Bodenstation dient als Parkstation für die AWT - diese kommt erst zum Einsatz, wenn die Windgeschwindigkeit in einer Höhe von 200 Metern mindestens 3,5 Meter pro Sekunde (12,6 Kilometer in der Stunde) beträgt. Dann startet das Windkraftwerk, wobei die Turbinen als Propeller dienen.

  • Das fliegende Windkraftwerk AWT am Boden (Foto: Makani Power)
  • Es ist mit einem Halteseil mit der Bodenstation verbunden. (Foto: Makani Power)
  • Zu dem Halteseil gehört auch ein Kabel, durch das der Strom auf die Erde gelangt. (Foto: Makani Power)
  • Die Bodenstation dient gleichzeitig als Park- und Startplatz für das AWT. (Foto: Makani Power)
Das fliegende Windkraftwerk AWT am Boden (Foto: Makani Power)

Hat die Windturbine die richtige Höhe zwischen 250 und 600 Metern erreicht, werden die Motoren auf Generatorbetrieb umgestellt, und das fliegende Windkraftwerk liefert Strom. Zum Boden zurück kommt es ebenfalls wie ein Drachen: In der Bodenstation ist eine Winde, die das Halteseil einholt.

Datenbrille und Roboterauto

Makani werde in Google X eingegliedert, sagte Astro Teller, der den Bereich leitet, dem US-Blog Techcrunch. Das ist Googles geheime Forschungsabteilung, in der unter anderem auch das selbstfahrende Auto und die Datenbrille Google Glass entwickelt wurden.

Google engagiert sich seit einigen Jahren für erneuerbare Energien: Über seine Abteilung Google.org, die gern als philantropischer Arm des Unternehmens bezeichnet wird, investiert Google in diesem Bereich, etwa in das Solarthermie-Unternehmen Brightsource Energy. Auch in Makani Power hat Google schon investiert. Zudem hat sich Google 2010 mit 38 Millionen US-Dollar an zwei konventionellen Windkraftwerken im US-Bundesstaat North Dakota beteiligt. Das Unternehmen betreibt außerdem einen Teil seiner Infrastruktur mit Strom aus Windkraft.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

yoyoyo 27. Mai 2013

Die potentielle Leistung steigt eben nicht nur quadratisch mit der Windgeschindigkeit...


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /