Willow-Glas: Extrem dünnes und biegsames Glas von Corning

Corning hat unter dem Namen "Willow" ein besonders dünnes und flexibles Glas vorgestellt. Damit sollen sich mobile Geräte in neuen Formen bauen lassen, ist es doch möglich, damit Displays zu bauen, die regelrecht um das Gerät gewickelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Biegsames Willow-Glas
Biegsames Willow-Glas (Bild: Cornung)

Der Glashersteller Corning will mit seinem Willow-Glas für eine Revolution bei mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sorgen, erlaubt das extrem dünne und flexible Glas doch ganz neue Geräteformen. Das auf der Display Week der Society for Information Display in Boston vorgestellte Willow-Glas soll es ermöglichen, Displays regelrecht um eine Struktur herumzuwickeln.

Stellenmarkt
  1. Cloud Platform Engineer / DevOps (m/f/d)
    PTV Group, Karlsruhe
  2. Java Entwickler:in (m/w/d)
    Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburg
Detailsuche

Cornings Willow-Glas kann bei Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius verarbeitet werden. Das soll sich auf die Herstellung von Displays auswirken, die laut Corning mit dem Willow-Glas kontinuierlich von der Rolle produziert werden können, ähnlich wie heute Zeitungen gedruckt werden.

  • Willow-Glas von Corning
  • Willow-Glas von Corning
Willow-Glas von Corning

Dabei soll das Willow-Glas mit dünneren Rückwänden und Farbfiltern sowohl für OLED-Displays als auch für LCDs und somit in Smartphones, Tablets und Notebooks genutzt werden können. Dabei dient es dann als Oberfläche für Touchscreens. Hergestellt wird das Willow-Glas mit Hilfe von Cornings proprietärem Fusionsprozess, mit dem sich Glas herstellen lässt, das nur 100 Mikrometer dick ist, aber ein Display dennoch vollständig versiegeln kann. Corning will das 0,1 Millimeter dicke Willow-Glas unter anderem auf 1 Meter breiten Rollen mit einer Länge von 300 Metern anbieten.

Erste Muster des Willow-Glas liefert Corning bereits an Kunden aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


trolling3r 06. Jun 2012

Beim Fenster spielen doch eher Wärme- und Schallschutz statt Kratzfestigkeit und Gewicht...

ELM 05. Jun 2012

Es handelt sich auf jeden Fall um Glas. Durch Austausch der netzwerkwandelnden Ionen (z...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /