Abo
  • Services:

Willow Garage: Was ist los beim Hersteller des PR2?

Es wolle nur umstrukturieren, nicht schließen, versichert das US-Robotikunternehmen Willow Garage. Mitarbeiter des PR2-Herstellers haben einem US-Wissenschaftsmagazin aber etwas anderes erzählt.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter PR2: neues Finanzierungsmodell
Roboter PR2: neues Finanzierungsmodell (Bild: Willow Garage)

Schließen oder etwas anderes machen? Das kalifornische Robotikunternehmen Willow Garage weist einen Bericht eines US-Magazins zurück, es werde schließen. Das Unternehmen werde lediglich neu strukturiert.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Justizvollzugsanstalt Plötzensee, Plötzensee

"Willow Garage hat beschlossen, die Welt der kommerziellen Möglichkeiten zu betreten mit der Perspektive, ein sich selbst tragendes Unternehmen zu werden. Das ist eine wichtige Änderung unseres Finanzierungsmodells", schreibt Willow-Garage-Chef Steve Cousins etwas verklausuliert im Unternehmensblog. Das Unternehmen werde auch weiterhin die rund 50 Personal Robots 2 (PR2) unterstützen. Das Open-Source-Betriebssystem Robotic Operating System (ROS) "wird unabhängig von der Wahl unseres Geschäftsmodells weiter bestehen."

Hinweise von Mitarbeitern

Der Eintrag ist die Reaktion auf einen Bericht vom IEEE Spectrum. Das US-Wissenschaftsmagazin hatte Montag geschrieben, Willow Garage stehe vor dem Aus. Die Geschäftsführung habe den Mitarbeitern am vergangenen Freitag mitgeteilt, das Unternehmen werde in den kommenden Monaten aufgelöst. Das hätten mehrere Mitarbeiter dem Magazin gesteckt.

Willow Garage habe sich vorab nicht dazu äußern wollen, erklärte das IEEE Spectrum. Am späten Montagabend (Ortszeit Kalifornien) veröffentlichte Cousin dann den Blogeintrag. Dieser widerspreche aber nicht den Berichten der Mitarbeiter: Wenn die Änderung der Finanzierung "so einfach und harmlos ist, wie Willows Nachricht es suggeriert, hätten wir über das Wochenende nicht so viele, übereinstimmende Hinweise erhalten, dass etwas Schwerwiegendes passiert ist", kommentiert das IEEE Spectrum.

Ausgründung vermarktet Telepräsenzroboter

Willow Garage hat neben dem PR2 noch den kleinen Turtlebot sowie den Telepräsenzroboter Texai Robot entwickelt. Dessen Weiterentwicklung Beam wird von der Ausgründung Suitable Technologies vermarktet.

Der PR2 ist ein Forschungsroboter, den Willow Garage einigen Forschungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Seit 2010 bietet Willow Garage den PR2 auch für 400.000 US-Dollar zum Verkauf an. Eine einarmige Version kostet 285.000 US-Dollar. Wie es scheint, lässt sich darauf aber kein stabiles Geschäftsmodell gründen.

Willow Garage wurde 2006 von Scott Hassan, einem der Entwickler von Googles Suchmaschine, gegründet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Samsung 860 Evo 500-GB-SSD 119€, externer DVD-Brenner 25€, 2-TB-HDD extern 66€)
  2. 99,99€
  3. 1.649€ mit Core i5-8600K und jetzt neu für 1.749€ mit i7-8700K

fehlermelder 12. Feb 2013

aber das Geschäftsmodel klingt seltsam. Wer genau sollte denn der Kundenkreis sein, wenn...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
Far Cry 5 im Test
Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.
Von Peter Steinlechner

  1. Far Cry 5 Offenbar Denuvo 5 und zwei weitere Schutzsysteme geknackt
  2. Ubisoft Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln
  3. Ubisoft Far Cry 5 erlaubt Kartenbau mit Fremdinhalten

    •  /