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Wildgate: Langjähriger Blizzard-Chef stellt Action-Weltraumspiel vor

GDC 2025
Action im All mit frischen Ideen: Mike Morhaime hat Blizzard mitgegründet und lange geleitet, nun stellt er sein neues Projekt Wildgate vor.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Wildgate (Bild: Dreamhaven)
Artwork von Wildgate Bild: Dreamhaven

Ein Objekt vor allen Gegnern finden und es in die eigene Basis bringen: Das kennt wohl jeder Spieler, der sich schon mal mit Multiplayer beschäftigt hat. Angereichert mit Raumschiffskämpfen und anderen taktischen Finessen könnte die Sache dennoch ganz spannend werden.

Willkommen in Wildgate, dem ersten Projekt von Moonshot Games. Das Entwicklerstudio gehört zur Spielefirma Dreamhaven, hinter der wiederum Mike Morhaime steckt. Morhaime ist einer der drei Gründer von Blizzard.

Er war außerdem bis 2018 der Chef der legendären Firma. 2020 gründete er Dreamhaven und Moonshot Games und stellte am Rande der Game Developers Conference (GDC) 2025 dann Wildgate vor.

Wildgate wird ein Crew-basiertes Koop-Actionspiel mit PvP- und PvE-Elementen, in dem wir in der Ich-Perspektive kämpfen. Wie schon angedeutet, müssen wir im Team mit drei Kameraden ein Artefakt finden und es durch eine Art Dimensionstor bringen – das Wildgate.

Wildgate: Plattformen und Playtest

Das Spiel soll im Laufe des Jahres 2025 für Windows-PC (nur Steam), Playstation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Informationen über das Geschäftsmodell liegen uns nicht vor.

Auf der offiziellen Website(öffnet im neuen Fenster) kann man sich ab sofort für einen Playtest anmelden, der vom 10. bis 14. April 2025 stattfindet. Eine Kampagne ist nicht geplant, Singleplayer soll es lediglich in Tutorials mit KI-Gegnern geben.

In Wildgate steuern die Spieler sogenannte Prospektoren, um das Artefakt in der unerforschten Region Typhon Reach zu bergen. Die Crews müssen nicht einfach nur mit Faustwaffen kämpfen, sondern ein Raumschiff auswählen und es steuern, teils auch in Raumschlachten.

Vor allem aber müssen wir uns für eine Taktik entscheiden: Wir könnten zuerst Ressourcen sammeln, um so unter anderem die Schilde und Triebwerke zu verbessern, oder vor den anderen Teams mit der Suche nach dem Artefakt beginnen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den finalen Sieg zu erringen. Wir können das Artefakt bergen und erfolgreich entkommen, alle gegnerischen Raumschiffe zerstören oder zwei andere Schiffe gleichzeitig ausschalten – dann haben wir einen taktischen Sieg errungen.

Tricks sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. So kann sich ein gut getarnter Spieler im Schiff mit dem Artefakt verstecken, um das Objekt kurz vor dem Sprung durch das Wildgate zu stibitzen und zuerst durch das Tor zu gelangen.

Das prozedural generierte Universum soll immer wieder neue Herausforderungen bieten. Neben den feindlichen Crews gibt es mysteriöse Aliens und unerforschte Ruinen. Die Spieler sind mit vier Raumschiffstypen unterwegs, alle haben individuelle Stärken und Schwächen. Je nach Strategie kann man auf Feuerkraft, Schilde oder spezielle Projektile setzen.

Die Kombination aus Raumschiffskämpfen, Bergungsmissionen und Astronauteneinsätzen außerhalb der Schiffe soll Wildgate von anderen Multiplayerspielen abheben. "Wildgate belohnt Kooperation und taktisches Geschick" , kommentiert Mike Morhaime. "Jedes Match verläuft anders, so dass die Spieler immer wieder neue Strategien ausprobieren können."


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