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Wild Life Extreme: 3DMark für Apples M1 nutzt 4K

Bisher lief der 3DMark ohne manuellen Eingriff nur in niedriger Auflösung auf dem Apple Silicon , mit Wild Life Extreme wechselt er auf 4K.
/ Marc Sauter
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Szene aus 3DMark Wild Life Extreme (Bild: UL, Screenshot: Golem.de)
Szene aus 3DMark Wild Life Extreme Bild: UL, Screenshot: Golem.de

Futuremark, eine UL-Tochter, hat den Wild Life Extreme(öffnet im neuen Fenster) angekündigt. Der neue Sub-Test für den 3DMark erweitert die bekannte Szene um allerhand zusätzliche grafische Details und erhöht zudem die Render-Auflösung von 1440p auf 4K.

Der Wild Life wurde im Oktober 2020 veröffentlicht, einige Wochen vor Apples M1 (Test) . Die ursprüngliche Szene ist Futuremark zufolge für Smartphones, Tablets und Laptops gedacht – deckt also eine weite Spanne an Geräten ab. Die Extreme-Version zielt primär auf Notebooks und PC ab, eignet sich aber auch für künftige Mobile-SoCs.

Verglichen zum regulären Wild Life nutzt der Wild Life Extreme eine temporale Kantenglättung (TAA), eine zusätzliche Tiefenunschärfe (DoF), mehr Geometrie, eine höhere Anzahl an Partikeln und 4K statt 1440p. Laut Futuremark ist Wild Life Extreme in etwa dreimal so fordernd, was unsere Benchmarks mit einem Apple M1 bestätigen – wir erreichen 30 fps statt 98 fps auf dem Mac Mini.

Unterschiedliche APIs

Auch wenn es sich um einen Cross-Plattform-Benchmark handelt, ist der Wild Life Extreme nicht derselbe auf allen Systemen: Unter iOS und MacOS wird das Metal-API als Grafikschnittstelle verwendet, unter Android sowie Windows 10 hingegen Vulkan (optional D3D12) und unter Windows 10 on ARM setzt Futuremark auf Direct3D 12 mit Feature Level 11.

3DMark Wild Life Extreme
3DMark Wild Life Extreme (01:00)

Um den Wild Life Extreme auf Apples M1 auszuführen, muss der 3DMark aus dem Mac Store geladen werden. Beim Start wechselt er direkt in die Extreme-Version im Unlimited-Modus, bei welcher die Bildrate nicht durch Vsync begrenzt ist. Am Ende des Tests werden die durchschnittliche Framerate, der Score und ein zeitlicher Verlauf der Bilder pro Sekunde über eine Minute eingeblendet.

Der Apple M1 ist das erste SoC für Mac-Systeme, es basiert auf vier Performance- und vier Effizienz-Kernen für die CPU sowie einer von Apple selbst entwickelten Grafikeinheit. Das System-on-a-Chip wird im Macbook Air, im Macbook Pro (13 Zoll), im Mac Mini und im iMac (24 Zoll) eingesetzt.


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