Wikivoyage: Wikimedia Foundation startet Mitmachreiseführer

Das Angebot existiert seit Jahren in einem Betastadium, in Kürze soll die Reiseseite Wikivoyage offiziell starten. Das hat Jimmy Wales, Gründer der Wikimedia Foundation, angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Blick in die Ferne: Jimmy Wales kündigt Start des Reiseportals Wikivoyage an.
Blick in die Ferne: Jimmy Wales kündigt Start des Reiseportals Wikivoyage an. (Bild: Stephane Mahe/Reuters)

Eine Reiseseite, Wikivoyage, ist das nächste Projekt der Wikimedia Foundation. Das Portal starte in der kommenden Woche, hat Wikimedia-Chef Jimmy Wales bei einem Fernsehauftritt angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Administrator ServiceNow (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Schock GmbH, Regen
Detailsuche

Wales war Gast bei The Colbert Report, einer satirischen Late-Night-Show. Von Moderator Stephen Colbert nach seinen Plänen gefragt, sagte Wales, er wolle die Onlineenzyklopädie Wikipedia in Entwicklungsländern bekannter machen und die Reiseseite starten.

Freier Reiseführer

Wikivoyage ist nach Angaben der Macher "ein weltweiter, freier Reiseführer, der praktisch anwendbares Wissen zu Reisezielen und Reisethemen erstellt und anbietet." Wie bei der Wikipedia kann jeder, der möchte, mitmachen. Die Inhalte stehen unter einer freien Lizenz.

Das Angebot versteht sich als Reiseführer. Wikivoyage will keine Ergänzung zu herkömmlichen Reiseführern, sondern "möglichst vollständig und aktuell sein". Die Autoren, die sich Wikivoyager nennen, sollen Informationen zu Reisezielen zusammentragen: Wo gibt es etwas zu sehen? Wo können Reisende übernachten, essen, einkaufen, weggehen?

Fokus auf Nutzerwert

Golem Akademie
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
  2. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Fokus liegt auf Informationen, die für Reisende von Nutzen sind. Ausdrücklich nicht erwünscht sind deshalb "Essays oder Reportagen" sowie persönliche Reiseberichte. Wikivoyage sei keine "Plattform für journalistische, atmosphärische Beiträge oder scharfe Kritik an den politischen Zuständen oder empörenden Ereignissen in einem Land."

Die Seite werde "bald" starten, sagte Wales beim Colbert Report. Der Termin sei der 15. Januar 2013, berichtet Skift, eine US-Nachrichtenseite, die auf Reise und Tourismus spezialisiert ist.

Werbefrei und ohne Geschäftsmodell

Ein Geschäftsmodell gebe es für Wikivoyage nicht, sagte Wales. Die Seite werde - wie alle von der Wikimedia Foundation betriebenen Angebote - werbefrei sein. Die Finanzierung soll über Spenden gedeckt werden. Im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 hat die Wikimedia Foundation 27 Millionen US-Dollar ausgegeben. Die Spenden an die Stiftung in diesem Zeitraum betrugen 38,5 Millionen US-Dollar. Den Großteil des Finanzbedarfs macht laut Wales die Technik - der Betrieb der Rechner sowie Brandbreite - aus.

Wikivoyage existiert schon seit Dezember 2006, wenn auch in einem Betastadium. Entstanden ist es als Abspaltung des 2004 eingerichteten Angebots Wikitravel. Das deutschsprachige Wikivoyage, das inzwischen über 12.000 Einträge hat, wurde jahrelang von einem Verein betrieben. Seit November 2012 gehört es zur Wikimedia Foundation.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /