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Wikileaks Party: Julian Assange kandidiert für den australischen Senat

Wikileaks-Gründer Julian Assange will in das australische Parlament: Sein Vater hat Assanges Bewerbung um eine Kandidatur für die Senatswahl im australischen Bundesstaat Victoria eingereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Julian Assange (im Dezember 2012 in London): Kandidatur aus dem Ausland
Julian Assange (im Dezember 2012 in London): Kandidatur aus dem Ausland (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Wikileaks-Gründer Julian Assange tritt im australischen Bundesstaat Victoria bei den Wahlen für einen Senatssitz an. Assanges Vater John Shipton habe die Bewerbung bei der Wahlkommission in Melbourne, der Hauptstadt Victorias, eingereicht, berichtet die lokale Tageszeitung The Age.

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Assange wird für seine eigene Partei, die Wikileaks Party, antreten. Die ist laut The Age noch nicht bei der Wahlkommission gemeldet. Es gibt aber schon ein Komitee mit zehn Mitgliedern. Die Wikileaks Party will sich unter anderem für mehr Offenheit in Politik und Regierung sowie für den Schutz der Privatsphäre einsetzen.

Fern-Wahlkampf

Assange wird seinen Wahlkampf jedoch nicht selbst führen können - er befindet sich immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London. Ein Australier könne aus dem Ausland für ein politisches Amt kandidieren, wenn er das Land innerhalb der vergangenen drei Jahre verlassen habe und eine Rückkehr sechs Jahre nach Verlassen plane, erklärt die Zeitung.

Es ist auch möglich, dass Assange sich vertreten lässt, wenn er gewählt wird, den Sitz im Senat aber nicht selbst einnehmen kann. Assange hatte im Dezember 2012 angekündigt, für den Fall, dass er gewählt werde, einen Stellvertreter zu bestimmen.

Jeder australische Bundesstaat entsendet zwölf Abgeordnete in den Senat. Am 14. September werden in Victoria sechs neue Senatoren gewählt.



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tundracomp 14. Feb 2013

Man darf aber nicht die Commonwealth vergessen. Australien und England sind sich noch...

Charles Marlow 14. Feb 2013

Ach, Du "siehst" das so? Aha.

beaver 14. Feb 2013

Jo, dagegen muss man gar nichts machen, damit wir weiter dazu verdammt sind Geschichte zu...


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