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Wii Remote: Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen

Die Controller der Wii werden für Nintendo teuer: Zehn Millionen US-Dollar muss das Unternehmen zahlen, weil es mit den Bewegungssensoren gegen Patente verstößt. Auch andere Tech-Firmen sind betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Wii Remote, das Eingabegerät der Nintendo Wii.
Die Wii Remote, das Eingabegerät der Nintendo Wii. (Bild: Nintendo)

Ein Gericht in Dallas hat Nintendo Ende August 2017 zur Zahlung von zehn Millionen US-Dollar an das Unternehmen Ilife Technologies verurteilt. In dem seit 2013 laufenden Rechtsstreit ging es um die Wii Remote, das Standardeingabegerät der Nintendo Wii. Die Bewegungssensoren der Controller verstoßen nach Meinung von Ilife gegen ein Patent, das sich die Firma gesichert hatte. Dabei ging es eigentlich um ein Verfahren, bei dem mit technischen Mitteln etwa der Sturz eines älteren Menschen oder der plötzliche Kindstod eines Babys festgestellt beziehungsweise vermieden werden kann.

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Die Richter in Dallas schlossen sich der Auffassung von Ilife an und sprachen der Firma zehn Millionen US-Dollar zu. Das klingt viel, ist aber wenig im Vergleich zur ursprünglichen Forderung des Unternehmens: Zuerst war die Rede von bis zu 144 Millionen US-Dollar, wie Medien wie Engadget.com berichteten. Die Summe hatte sich zusammengesetzt aus 4 US-Dollar für jede der bis zur Klageeinreichung verkauften 36 Millionen Wii.

Nintendo wiederum argumentierte, dass das Patent von Ilife schlecht beschrieben und deshalb ungültig gewesen sei. Der japanische Konzern hat laut Rolling Stone noch nicht entschieden, ob er das Urteil anerkennt oder eine Revision anstrebt.

Ilife hatte neben Nintendo den Smartwatch-Hersteller und Sportartikelproduzenten Under Armour - der auch Gadgets anbietet - auf hohe Summen verklagt. Diese Fälle wurden offenbar außergerichtlich beigelegt, über die Höhe von Zahlungen liegen keine Informationen vor.

Die Wii kam weltweit im Jahr 2006 auf den Markt, die Originalversion wurde bis 2013 hergestellt und verkauft. Insgesamt kam diese Fassung auf einen Absatz von rund 101,63 Millionen Exemplaren. Heute bietet Nintendo in Europa noch die Wii Mini an, die über einen eingeschränkten Funktionsumfang verfügt - aber ebenfalls mit der Wii Remote ausgeliefert wird.



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Lord Gamma 05. Sep 2017

Es geht niemanden etwas an, ob ein Patentbesitzer die Absicht hat, ein Produkt zu...

perahoky 05. Sep 2017

Bitte verfassen Sie einen Beitrag. Neues Thema erstellen Foren Kommentare&#8250...

Missingno. 05. Sep 2017

Die Wii wird aber schon seit vier Jahren nicht mehr produziert. Die Klage kam auch erst...

t3st3rst3st 04. Sep 2017

Darum geht es ja. Das lohnt nur so lange wie man damit kein Minus erwirtschaftet...


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