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Wigig IEEE 802.11ad: Drahtlos 200 MByte pro Sekunde auf dem Flughafen von Tokio

Panasonic will zusammen mit einem der Flughäfen in Tokio ab dem 18. Februar für rund eine Woche Wigig-Datentransfers öffentlich demonstrieren. 200 MByte pro Sekunde sollen dank Millimeterwellentechnik im 60-GHz-Band möglich werden.

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Wigig-Demo soll erheblich schneller als andere Übertragungstechniken werden.
Wigig-Demo soll erheblich schneller als andere Übertragungstechniken werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ab dem 18. Februar 2016 startet Panasonic einen Test für den Standard Wigig für die drahtlose Übertragung. Dafür wird auf dem Narita International Airport (NRT) von Tokio ein Wigig-Access-Point entsprechend dem Standard IEEE 802.11ad installiert. Dieser funkt im 60-GHz-Band (Millimeterwellenfunk) und erreicht so deutlich höhere Datenraten als die etablierten WLAN-Standards 802.11ac. Der Test soll bis zum 26. Februar dauern.

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Panasonic will im öffentlichen Raum so eine Datenrate von rund 200 MByte pro Sekunde erreichen. Das ist wohlgemerkt ein Nettowert, dieser soll also direkt für das Mobilgerät erreichbar sein. Für das Experiment wird aber zunächst nur ein größeres Endgerät (Terminal) angefunkt. Die Reichweite liegt bei etwa 10 Metern, es braucht also recht viele Access Points für eine große Installation. Laut Panasonic ist es der erste Test im öffentlichen Raum. Er soll die Machbarkeit und Effizienz des Standards belegen.

IEEE 802.11ad gilt als einer der Nachfolger des 802.11ac-Standards. Erste Produkte sind schon länger auf dem Markt, es gibt beispielsweise den Einsatz als Ersatz für klassische Notebook-Docks über Wigig.

Die Technik soll auch in Smartphones zum Einsatz kommen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, uns Wigig im Lab von Qualcomm anzuschauen. Der Snapdragon 810 beherrscht genauso wie der 820er bereits Wigig.

Allerdings ist Wigig nur bedingt als WLAN-Ersatz geeignet. Auf einem Flughafen sollte die Technik dank weiter Flächen gut funktionieren. Im klassischen Heim hingegen stören bauliche Hindernisse den hochfrequenten Funk. Das 2,4- und das 5-GHz-Band werden deswegen nicht ihre Berechtigung als Datentransferband verlieren.



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