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NBase-T ist fertig und das nächste WLAN wird darauf aufsetzen müssen.
NBase-T ist fertig und das nächste WLAN wird darauf aufsetzen müssen. (Bild: Andreas Sebayang/Martin Wolf/Golem.de)

802.11ac ist ungeeignet für hohe Bandbreiten zu einzelnen Clients

802.11ac ist auch deshalb an seine Grenzen gelangt. Aufwendige 3x3- und 4x4-Antennenkonfigurationen sind für die Zukunft bei Clients unwahrscheinlich.

Hohe Bandbreiten pro Client wird es per 802.11ac trotz der theoretischen Möglichkeiten kaum geben, unter anderem aufgrund des Platzmangels. 3x3-Notebooks (450 MBit/s) mit 802.11n waren bereits 2011 eine extreme Seltenheit und wurden mit Kompromissen konstruiert. Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen. Notebooks setzen auf 2x2-WLAN. Selbst Intel bietet keine 3x3-Lösung an.

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Es gibt allerdings 4x4-WLAN-Adapter, und die sind wahre Antennen-Monster für den Desktop. 802.11ad löst erst einmal die Probleme, denn mit vergleichsweise einfachen, aber noch zu erlernenden Konstruktionen schafft dieser Standard enorme Bandbreiten.

802.11ad hat schon einen Nachfolger

Doch auch hier wird die Entwicklung nicht aufhören. Nachfolger von 802.11ad wird 802.11ay, ebenfalls auf 60 GHz. Und dort wird dem Vernehmen nach so manches übernommen, was 802.11a/b/g/n/ac so komplex machte, um die Datenraten weiter in die Höhe zu treiben. Wir wollen nicht verschweigen, dass es auch noch ein 802.11ax geben wird, den direkten Nachfolger von 802.11ac, der auch 802.11ad folgt und tatsächlich erst nach ad fertiggestellt wird, obwohl er bei den erreichbaren Datenraten vor dem ergänzenden Nachfolger 802.11ad positioniert sein wird. Schon an der verwirrenden und dennoch einleuchtenden Namensgebung (ax ist kleiner als ay, so wie ac kleiner ist als ad) erkennt man, dass hier zweibandig in die Zukunft gedacht wird und 802.11ac so effektiv drei Nachfolger bekommen wird.

Auch das 5-GHz-Band erfährt mit 802.11ax noch einmal eine Entwicklung, die die Grenzen weiter ausloten wird. Es stellt sich aber die Frage, ob das angesichts von 802.11ad noch notwendig ist. Nur beim hoffnungslos verstopften 2,4-GHz-Band ist wohl Schluss, denn dort tummelt sich das Smart Home mit Zigbee, Bluetooth Classic, DECT-ULE, Bluetooth Smart und smarten Mikrowellen plus zahlreichen Altgeräten, die uns die nächsten Jahrzehnte noch begleiten werden.

Da auch der zweite Teil unserer Netzwerkserie recht umfangreich ist, listen wir im Folgenden einige Nachrichten aus den vergangenen Jahren auf, die mit zur Entwicklung von Wigig geführt haben oder technische Meilensteine darstellen.

In einem weiteren Artikel werden wir eine lange besprochene Alternative zum Funkwellen-basierten WLAN betrachten: Li-Fi statt Wi-Fi könnte die Zukunft heißen und ist in einigen Bereichen Wigig nicht unähnlich. Auch dort hat eine geschlossene Tür deutliche Empfangsauswirkungen.

 802.11ad ist für das Jahr 2017, aber nicht für alle

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AaronNathalemBr... 21. Okt 2016

Es gab da bis vor relativ kurzer Zeit soweit ich weiß ein Patent das einer Firma gehört...

otraupe 13. Okt 2016

Ok... https://www.golem.de/news/li-fi-statt-wi-fi-dem-internet-geht-ein-licht-auf-1610...

maxule 13. Okt 2016

Ist das bei einer atmosphärischen Streckendämpfung von 6dB/km relevant? Werden dann aus...

dantist 13. Okt 2016

Auch abgesehen von den Abkürzungen finde ich den Vorlesestil ziemlich künstlich und...

LeonBergmann 12. Okt 2016

Ich habe bei mir in der Wohnung ebenfalls Cat 7. auf Cat 6a Dosen, als AP verwende ich...



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