802.11ad ist für das Jahr 2017, aber nicht für alle

2016 ist es also noch zu früh für das nächste WLAN und den ersten Frequenzwechsel seit der Einführung von 802.11a. Wenn es dann aber so weit ist, soll es weitgehend dedizierte Bandbreite für die Wohnungsnutzer geben. Das wird laut Intel sogar so gut, dass selbst zwei Systeme in einem Raum größtenteils störungsfrei auf demselben Kanal mit Bandbreite versorgt werden können. 60 GHz wird stark gerichtet (Beamforming) verwendet.

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Doch ob das alles auch praktisch wird? In einer Mehrzimmerwohnung müssten eigentlich mehrere APs aufgestellt werden, will der Anwender überall per 802.11ad Empfang haben. Aber es gibt auch eine andere Lösung. 802.11ad-Geräte bleiben kompatibel zu den anderen Netzen. Der WLAN-Router könnte beispielsweise im Wohnzimmer stehen, dort die Clients per ad versorgen. In der Küche oder am stillen Örtchen wird der Empfang per 802.11ac oder 802.11n auf dem 5-GHz-Band sichergestellt, und die Abstellkammer am anderen Ende der Wohnung wird per 802.11n oder 802.11g auf dem 2,4-GHz-Band noch erreicht.

Damit wäre 802.11ad eine Ergänzung bestehender WLAN-Standards, aber keinesfalls ein Ersatz. Dort, wo es wichtig ist, werden die Clients per ad versorgt. Bei den Randgebieten verlässt man sich auf alte Standards. Solange 802.11g/a-Geräte noch weit verbreitet sind, lassen sie sich ohnehin nicht abschaffen. WLAN-Betreiber trauen sich aber mittlerweile immerhin, 802.11b-Geräte auszuschließen. Die fallen in die Retro-Kategorie.

Manche Gerätekategorien sind weit entfernt von modernem WLAN

Während Notebooks, Smartphones und Tablets schnell auf neue Standards setzen, bleibt es bei anderen Geräten schwierig. Den meisten Haushalten dürfte es nicht einmal gelingen, ein sauberes 5-GHz-Netz aufzubauen. So manche Konsole unterstützt die Frequenz nicht, gehört deswegen aber nicht entsorgt. Fernseher und Blu-ray-Player sind ebenfalls unter den Geräten, die von Herstellern nur sehr langsam mit neuen WLAN-Standards ausgestattet werden.

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Dabei wäre das wichtig. Ein 802.11b-Gerät blockiert wertvolle Zeit in der Luft für 802.11g-Geräte und diese wiederum für 802.11n-Geräte. Im 5-GHz-Band sieht es ähnlich aus bei der Beziehung zwischen 802.11a, n und ac. Techniken wie MU-MIMO helfen aber zumindest etwas dabei, die Zeit für Altgeräte einzuschränken.

Klassische Altgeräte (SU-MIMO) blockieren sämtliche Streams eines Access-Points. Per MU-MIMO lassen sich diese in Download-Richtung immerhin auf die entsprechend fähigen Geräte aufteilen. Und selbst der Mischbetrieb von SU-MIMO- und MU-MIMO-Geräten hat Vorteile, da ein Access-Point dann zwischen den Modi hin- und herschaltet. Zu einem definierten Zeitpunkt A wird beispielsweise ein SU-MIMO-Gerät exklusiv angesprochen. Darauf folgen zum Zeitpunkt B alle MU-MIMO-Geräte gleichzeitig, bis zum Limit der Streams. Beim Zeitpunkt C ist wieder ein anderes Gerät an der Reihe, entweder ein bestehendes oder ein neues SU-MIMO-Gerät oder eine weitere MU-MIMO-Gruppe. So profitieren auch Altgeräte von übertriebenen Antennenkonfigurationen mit zahlreichen Streams. Allerdings nicht so stark, wie das Marketing es den Kunden vermitteln will.

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 Auf dem Weg ins echte Triple-Band-WLAN802.11ac ist ungeeignet für hohe Bandbreiten zu einzelnen Clients 
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AaronNathalemBr... 21. Okt 2016

Es gab da bis vor relativ kurzer Zeit soweit ich weiß ein Patent das einer Firma gehört...

pigzagzonie 13. Okt 2016

Ok... https://www.golem.de/news/li-fi-statt-wi-fi-dem-internet-geht-ein-licht-auf-1610...

maxule 13. Okt 2016

Ist das bei einer atmosphärischen Streckendämpfung von 6dB/km relevant? Werden dann aus...

dantist 13. Okt 2016

Auch abgesehen von den Abkürzungen finde ich den Vorlesestil ziemlich künstlich und...

LeonBergmann 12. Okt 2016

Ich habe bei mir in der Wohnung ebenfalls Cat 7. auf Cat 6a Dosen, als AP verwende ich...



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